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300
SL-Modelle: Hersteller A - L
VORBEMERKUNGFolgende Quellen wurden bzw. werden benutzt:* Modellregister
des Mercedes-Benz Modellauto-Clubs (MBMC)
Alle Listen auf dieser Homepage
werden nach besten Wissen zusammengestellt und ständig aktualisiert,
dennoch sind sie mit Sicherheit unvollständig und hier und da auch
fehlerhaft. Mißverständnisse, Irrtümer und Schreibfehler
werden in den meisten Listen aufgrund der mangelhaften Quellenlage - ungeprüft,
da unprüfbar - abgeschrieben und weiter transportiert, und so landen
sicher auch welche hier. Spielzeughersteller existieren nicht mehr, ihre
Formen und Werkzeuge wurden weiterverkauft und -verwendet, noch existierende
haben weder Firmen- noch Produktgeschichte dokumentiert (es war ja "nur
Spielzeug"), ein großer Teil der Hersteller im Fernen Osten hat bei
den Auftragsproduktionen darauf verzichtet, Firmennamen oder -logo anzubringen.
Besonders kleine Kunststoffmodelle (z.B. Beilagen von Frühstücksflocken
oder Waschmitteln), aber auch viele ehedem billigen Blechmodelle aus der
Grabbelkiste sind daher nur über eine ausführliche Beschreibung
zu identifizieren. Oft ist auch nicht der Hersteller, sondern nur der Zwischenhändler,
dessen Name meist nur auf der Verpackung steht, gelistet; oder man behilft
sich mit einer schlichten Produktions- oder Bestellnummer, die man mühsam
auf dem Wagenboden entziffert hat. Modelle aus dem Modell-Register, deren
Existenz ich bezweifle, wurden weggelassen, ein paar andere anders eingeordnet.
Häufig wurden und werden der 300 SL optisch mit dem 190 SL, oder vom
Namen her mit dem 300 SL der 80er Jahre oder etwa einem 300 SE verwechselt;
auch bezeichnet mancher Spielzeughersteller Modelle einfach falsch (so
z.B. New Ray, die einen 300c laut Sockelplatte als 300 SL verkaufen). Manchmal
spielen einem die Modelle selbst einen Streich, weil sie Merkmale von etwa
190 SL und 300 SL enthalten (siehe --> Joustra)
oder schlicht als "Mercedes Sportscar" verkauft wurden. Selbst ein Porsche
356/300 SL W 194-Zwitter ist dokumentiert (siehe --> Plasticum).
Darüberhinaus finden sich in den klassischen Auflistungen von 300
SL-Modellen immer wieder Hersteller, die keinen 300 SL, dafür aber
300 SLR oder W 196 "streamline" ins Rennen geschickt haben. Beispiele sind
"Anguplas", "Budgie Toys" oder "Norev". Warum der 300 SLR auf diesen Seiten
nicht vorkommt, steht in der folgenden Einführung.
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| Einführung zur Hersteller-Liste
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werden regelmäßig ergänzt und korrigiert, wobei kleinere
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Hersteller M - Z | UDO (No-Names) |
Academy (KOR)Siehe --> Minicraft.Ace Imp. Co. (JP)Vertreiber/Hersteller eines Sets von ungemarkten Die-Cast-Modellen etwa im HO-Maßstab. Unter dem Titel "Authentic Model Car Series" enthielt das "Foreign Car Assortment" 12 stark stilisierte bis krude hingeschmolzen aussehende VW, Porsche, Jaguar, Opel usw. - und natürlich einen 300 SL. Der etwa cremefarbene Roadster hat eine gerade, steil stehende Frontscheibe, einen stark an eine Kreuzung zwischen Mensch und Ameise erinnernden bemalten Fahrer, gesilberte Stoßstangen und sieht in der Vergrößerung etwa aus, als sei er aus Butterkrem oder Spachtelmasse hergestellt. Vorsichtshalber sind alle Modelle schriftlich bezeichnet, damit man weiß, was es darstellen soll. Schräg bis putzig, sehr selten und entsprechend teuer. Zuvor als "Mini DieCast" unter Nummer 1 in der --> UDO-Liste, Abt. Roadster. Siehe auch --> AHI Grand Toys.Action Industries (YUG)Flügeltürer (Coupé), Glas, ca. 1:24 (19,5 cm lang), simple Formgebung, mattierte Teile, Motor andeutungsweise erkennbar. OVP dunkelgrüner Faltkarton mit großem, folienverschlossenem Display-Fenster. Eventuell ist Action Industries nur ein Vertriebsname.Action Performance Companies Inc. (US) Liste!Diese Firma übernahm 1998 80% der Firmengruppe von Paul Lang (Danhausen, Minichamps, Paul's Model Art). Erwähnt wird sie hier, weil ihr Name auf der Bodenplatte der zweiten Serie der knubbeligen 300-SL-Flitzer mit Rückzugsmotor steht, die von der --> MBCC vertrieben werden. Die erste Serie dieser bunten "Comic"-Modelle trug das Logo von --> UT, und die dritte Auflage firmiert unter --> Minichamps. Ob die Action Performance Companies Inc. auch etwas mit der vorstehenden jugoslawischen Firma "Action Industries" zu tun hat, weiß ich nicht, halte es aber für denkbar.AHI Grand Toys (JP)Das bei --> Ace Imp. Co. beschriebene Roadster-Modell mit entsprechender Bodenplatten-Beschriftung. Könnte darauf schließen lassen, daß AHI Grand Toys der Hersteller und Ace Imp. Co. der Vertreiber oder Serienname dieser Modelle war. "AHI" ist das Markenzeichen der 1960 in Tokio gegründeten Firma Naito Shoten, die ein Teil von Nomura (TN = Toys Nomura) waren bzw. eng mit TN zusammengearbeitet haben.Airfix (FR) Liste! Unter der Bestellnummer 06403 vertrieb Bausatz-Händler Airfix einen 1:24-Flügeltürer, hergestellt von --> Heller/Humbrol. Die (perspektivisch übertriebene) Modellzeichnung auf dem Verpackungskarton stammt von Allan Croft. Alps Shoji Ltd. aus Tokio,
gegründet 1948, war Vertreiber und/oder Hersteller eines Hardtop-Roadsters
in 1:20 aus Blech (mir von Fotos bekanntes Exemplar in rot), mit lithografiertem
Innenraum und Vorderachsen-Friktionsantrieb sowie zwei (!) Tankklappen
links und rechts des Kofferraumdeckels auflithografiert. Das Hardtop besteht
aus bläulich-transparentem Kunststoff, die eingesetzten Scheinwerfer
sind silbern und mit einem gelblichen Gittermuster bedruckt. Weitere an-
bzw. eingesetzte Teile sind Scheibenrahmen (mit Folieneinsatz), Grill und
Stoßstangen. Der Firmenname incl. "Made in Japan" ist am Heck aufgedruckt.
Altaya (SP)Spanischer Modellauto-Vertreiber ("Kiosk-Modelle"), darunter auch ein 300 SL von --> Ixo.A.M.B./Marchesini (IT) Liste! Aus Italien stammende antiquarische
Flügeltürer aus Blech, lithografiert und stilisiert, teilweise
Reifenbeschriftung "A.M.B. Italy", ca. 1:40 und auch kleiner, Bodenplatte
mit Logo, verschiedene Ausführungen sowie ein älteres Modell
des W 194 (aber gleiche Stanzform wie Flügeltürer) mit eingesetztem
Grill, durchbrochenen Fenstern und Friktionsantrieb, dem berühmten
Modell von --> Dux äußerlich nicht unähnlich.
Das Kürzel "AMB" steht für den Firmengründer Agostino Marchesini
aus Bologna, der das Geschäft 1908 ins Leben rief..
American Mint (US)US-Vertriebsfirma, deren Geschäftsmodell sich wohl an --> Franklin Mint orientiert. Durch die 300-SL-Brille betrachtet, gab es hier Hongwell-Modelle des Coupé und des W 194 Rennversion Bern SN 16, beide gegenüber der Ursprungsversion leicht verändert und mit zusätzlichem American-Mint-Schriftzug auf der Bodenplatte. Beide sind in die entsprechenden --> Hongwell-Listen einsortiert.300 SL Coupé, unverglast,
massiv und verzinnt in ca. 1:43 auf schwarzer Acrylplatte angeschraubt,
Achsen mit Rädern drehbar, Bodenprägung "Mercedes Benz 300 SL
/ 1954 - 1957 / AMR danhausen", dazu eine mit der Hand eingekratzte Nummer
vor einer Prägung "/2000" - also eine numerierte und "limitierte"
Serie. AMR sind die Initialen von André-Marie Ruf
(Paris), der Vertrieb lief über --> Danhausen.
Das gute Stück steckte in einer edlen schwarzen Pappschachtel mit
Innenschuber, auf der Oberseite beschriftet "Mercedes-Benz / Klassik-Serie
/ Limited Edition", auf der Unterseite "Danhausen oHG - 5100 Aachen - W.-Germany".
AMT (USA) Liste! Verschiedene Kunststoff-Kits, Flügeltürer, 1:25, in verschiedenen Serien wie "Trophy" oder "Prestige" immer wieder neu aufgelegt. Später firmierte das Unternehmen als --> AMT-Ertl (Serie "Prestige" siehe unter Ertl) und dann --> Matchbox/AMT (Modelle siehe dort), eine britische Lizenzausgabe des AMT-Gullwing erschien in Großbritannien unter dem Markennamen --> Frog. Ancasil (POR) (Liste!)Gegründet in den frühen 40er Jahren von Antonio Cardosa da Silva (gest. 1997), gehörte zum Produktionsprogramm eine Kopie des --> Geobra-Plastikmodells eines 300 SL-Hardtop-Roadster. Das großformatige, knapp 25 cm lange "blow plast"-Modell (einteilige, hohle, "aufgeblasene" Karosserie) gab es in mehreren Farben, der Zeitpunkt der Herstellung liegt vermutlich noch nicht allzulange zurück. Weitere Kopien dieses Modell stammen meist aus Argentinien (--> Maci, --> Juguetes Gaby, --> Industria Argentina).Anna-Hütte (D)Glashütte aus Windischeschenbach, die 1994 in Konkurs ging und heute unter Concord Kristallglas GmbH firmiert. Sicher führte nicht zum Konkurs, daß die Anna-Hütte u.a. 300 SL-Modelle aus Glas herstellte, auch wenn es nicht nur in diesem Punkt jede Menge gleichgelagerter Konkurrenz gab. Glasmodelle sind leider sehr schwer dem entsprechendem Hersteller zuzuordnen, es sei denn, wie im vorliegenden Fall, daß noch ein Aufkleber des Herstellers vorhanden ist: zum einen ein Flügeltürer in Bleikristall, 18,7 cm lang (ca. 1:24), von unten vollständig mattiert, mit stilisierten Speichenrädern und Ersatzrad im Kofferraum. Herstellernachweis als goldfarbiger, ovaler Papieraufkleber; zusätzlich quer dazu ein roter Zettel mit weiteren Angaben ("Handarbeit", "Made in Germany"), zum anderen das gleiche Modell, jedoch vollständig klar ohne Mattierung. Die Anna-Hütte produzierte auch 300 SL-Glasmodelle für den Vertreiber --> Hofbauer, der möglicherweise wiederum auch das --> Franklin Mint-Modell mit Goldapplikationen lieferte.Arcurio (D)Feinst ziselierte Modelle aus Holz im Maßstab 1:12, hohe Detallierung mit mehrfarbigen Holzsorten, beweglichen Türen und Motorhaube, drehbare Räder mit Vorderachs-Lenkfunktion, sehr stilsicher. Produktionsbeginn war 2005 mit einem Flügeltürer, im Frühjahr 2006 gesellte sich auch ein Roadster mit abnehmbarem Stoffverdeck dazu. Bezugsquelle über die Arcurio-Homepage.ARII (JP)Japanischer Kunststoffbausatz des Flügeltürers im Maßstab 1:24, der zwar mit einer vergleichsweise geringen Anzahl an Bauteilen aufwartet, dafür jedoch eine angetriebene Hinterachse besitzt und mit einem E-Motor für Funkfernsteuerung ausgestattet werden kann. Der Spritzling ist weiß und wird mit einer schwarzen Bodenplatte verschlossen. Das Modell aus der "Sports Car Series No.1" trägt die Katalognummer 300-B und dürfte aus den 70er Jahren stammen. Die Original-Beschriftung des Kartondeckels lautet: "This Car is Galwing 300 SL which has a optional center-lock wheel and this is not used for German domestic use but a big over-rider on front bumper will be available to U.S. buyers. Body is made of Alminium as it was before but increased in weight up to, 1, 295 kg. And by fuel jet as its engine power was raised up to 215HP, final 3.25 high speed model could develop a maximum speed of 260 kp/h and also it is said that the Galwing with swing-axle which is more hard in materials than Roadstar, has a good road holding and this is a car which has a functional sensitive door." Ich wußte garnicht, daß es vor über 30 Jahren schon Übersetzungsprogramme gab...Arnold (D) Liste! 1906 in Nürnberg von
Karl Arnold gegründeter Spielwarenhersteller u.a. von Modelleisenbahnen.
Von Arnold gibt es u.a. einen sehr gesuchten Flügeltürer in ca.
1:12 aus Blech (1954/55) sowie einen Roadster in 1:24 aus Kunststoff. Das
Blechmodell wurde später von Arnold France S.A. mit Gimmicks modifiziert
erneut aufgelegt. Die Form des Kunststoff-Roadsters wurde später verkauft
und tauchte als --> "Rex"-Modell wieder auf.
Weitere Versionen wurden noch später in Hongkong von einem unbekannten
Hersteller gefertigt (lt. Verpackung --> "The
new Benz, Friction operated motor, P.F. No. 6302"; des weiteren ein
Modell mit E-Motor und Kabelfernsteuerung, jedoch ohne Lenkung, mit der
Katalognr. T 1004).
Artin (CHN) Liste!Der in Kowloon/Hongkong ansässige Slotracer-Hersteller mit deutscher Niederlassung in Zirndorf hat 2002 für die Mercedes-Benz Classic Collection unter der Bestellnummer B6 604 5904 ein Rennbahnset "Carrera Panamericana 1952" produziert. Die qualitativ einfach gehaltene Komplettpackung (Artin-Bestellnummer 840422B) besteht aus einer in dieser Preisklasse üblichen zweispurigen Renn-Acht mit Loopings, Trafo und Handsteuergeräten sowie, und damit komme ich zum Wesentlichen, zwei W 194-Slotracern im korrekten 52er Renndesign (Startnummern 3/Lang-Grupp, Bodenprägung H2, Kennzeichen W59 4999 und 4/Kling-Klenk, BP H1, Kennz. W83 3785). Die Kunststoffmodelle sind rennfertig mit Motoren und per Lichtleiter angeschlossenen Scheinwerfern, die stilistische Ausführung gelungen. Meines Wissens sind dies die ersten W 194-Slotracer in diesem Maßstab und damit eine echte Rarität. Der stabile, mehrfarbig auf silbergrauem Hintergrund bedruckte Karton ist geklebt und läßt sich leider nicht ganz zerstörungsfrei öffnen, dafür hat er, der Größe angemessen, einen praktischen integrierten Tragegriff.Weihnachten 2003 bot die Karstadt-Hausmarke "Racy Action-World" ein großes "Nürburgring-Set" an, darin enthalten gleich vier weitere Varianten des W 194 von Artin. Diesmal allerdings nicht vorbildgerecht, sondern in verschiedenen Grundfarben mit unterschiedlichen Phantasiedecals und -startnummern. Asahi/ATC (JP) Liste! Die Asahi Toy Corporation
(ATC, gegr. 1950, Tokio) zeichnet verantwortlich für verschiedene
300-SL-Modelle. Zum einen produzierte Asahi unter dem Label "Model Pet"
Die-Cast-Modelle mit der Katalognummer 29, der Produktionsbeginn soll 1965
gewesen sein. Weiteres zu dieser Serie sind mir nicht bekannt. Es ist nicht
ausgeschlossen, daß es sich bei dieser Information aus dritter Hand
um eine Verwechslung mit "Micro Pet" handelt, einer Vorgänger-Serie
der legendären Cherryca Phenix-Modelle von --> Taiseiya
- hier gab es jedenfalls eine Katalognummer (PHE-)29.
Ateliers de l'Agasse (FR)Der französische (Kleinserien-?)Hersteller zeichnet verantwortlich für massive Silbermodelle des Flügeltürers (mit beweglichen Türen!) im Maßstab ca. 1:87 (geschätzt nach Foto). Die Modelle wurden auf Sockel oder auch als Schlüsselanhänger angeboten (Quelle: die französische Zeitschrift Auto Collection No. 13, 1993).Atlas-Verlag (D, Modell verm. CHN)Der Atlas-Verlag betätigt sich als Anbieter von Aboserien unterschiedlicher Sammelobjekte mit schriftlichen Begleitmaterial (siehe auch --> Göde und --> Delprado). In einer Sammeledition von Modellautos im Maßstab 1:43 machte ein in sehr hoher Auflage erschienenes 300 SL Coupé den Anfang, welches heute in rauhen Mengen - meist vergeblich - bei Ebay angeboten wird. Das recht gelungene silbergraue Modell aus vermutlich fernöstlicher Produktion (das "Made in Germany" auf dem Umkarton bezieht sich wohl auf die Gesamtaufmachung oder aber auf das Vorbild) ist deutlich formschöner als z.B. das Delprado-Modell und mit mehr Details ausgestattet, Türen und Hauben lassen allerdings ebenso nicht öffnen. Ausgeliefert wird der mit hellbrauner Inneneinrichtung versehene Flügeltürer in einer geräumigen Vitrinenbox auf einem massiven Sockel mit angenietetem Typschild, das ganze wiederum in einem Display-Umkarton verpackt. Ende 2007/2008 erschien in Spanien eine aufgebrezelte Variante mit "verchromter" Karosserie und möglicherweise schwarzer IE in einer Serie "Joyas del Automovil".Atmega (FR)Französische Vertriebsversion des 1:24-Roadsters von --> Rex.Auburn Rubber (USA) Liste! Simples 1:45 (ca. 10 cm)-Weichplastik-Modell des Flügeltürers, stark stilisiert. Exemplare in verschiedenen Karosserie- und Räderfarben sowie Textprägungen bekannt. Die Räder sind im Vergleich zur Karosserie so groß, daß man diese Modelle als eine Art Monstertruck-Version des 300 SL betrachten könnte. Je nach Alter der Modelle ist das Material von unterschiedlicher Konsistenz (Stärke, Flexibilität). Typisch für die Auburn-Modelle sind die Spritzform-Grate, und der aufgeprägte Fahrer- und Beifahrerkopf in den Seitenscheiben. Aurora (USA) Liste! Von der "Aurora Plastics
Co." aus New Hempstead in der Nähe von New York gab es den Roadster
als Kit in 1:32, silberne Spritzlinge, Katalognr. 517-49, Produktionsbeginn
1961. Bekannter sind die Slotracer-Roadster in ca. 1:75 (6 cm lang), Anfang
60er ("Alt-Aurora"), offen mit Figur oder als Hardtop, in diversen Farben,
in Deutschland recht selten anzutreffen. Allerdings ist nicht Aurora der
ursprüngliche Hersteller dieser Modelle, sondern --> Playcraft.
Der Slotracer lief z.B. auf Faller AMS-Rennbahnen, und wurde wegen der
Unterbrecherkontakt-Bauweise des Motors (wie eine Klingel) und des dadurch
erzeugten lauten Betriebsgeräusches auch als "Vibrator" bekannt, eine
weitere herkömmliche Motor-/Chassisausführung lief unter dem
Zusatz "T-Jet". Die Slotracer gab es als Fertigmodelle oder Kit ("Hop-up-Kit",
Chassis mit Wechselkarosserien) oder waren auch in kompletten Rennbahnsets
enthalten. Den interessierten Rennbahnfan versorgte Aurora mit einer Broschüre
voller Anleitungen und Vorschlägen zum Streckenbau ("Instruction-Layout
Manual for Model Motoring in HO Scale"), und das "Hop-up-Kit" enthielt
neben Fahrzeugen auch allerlei Kleinwerkzeug und Material zur Pflege von
Strecke und Rennwagen. Noch heute werden die Aurora-T-Jet-Chassis gerne
für Umbauten von 1:72-Standmodellen in Slotracer genutzt.
Austen Glaskunst (D)Ein weiterer Hersteller eines (oder mehrerer) 300 SL in Bleikristall. Bekannt ist ein 2 kg schwerer Flügeltürer, 27 cm lang (ca. 1:17), von unten vollständig mattiert. Der Aufkleber mit der Herstellerangabe ist goldfarben auf blaumetallic bedruckt. Der Hersteller residiert in Bodenmais an der bayrischen "Glasstraße".1:43-Resine-Bausatz des Flügeltürers in verschiedenen Vorbild-Versionen, z.B. "Tour de France 1956" (Startnummer 81, Kat.-Nr. 126 sowie Startnummer 149, Kat.-Nr. 127) oder "Le Mans 1956" (Startnummer 7, Kat.-Nr. nicht bekannt). Sehr gut proportioniertes Modell mit einzusetzenden Scheinwerfern, Stoßstangen und fotogeätzten Scheibenwischern. Autosculpt (GB)Gießmodelle des Flügeltürers aus Resine in graumetallic, Unterseite der Standmodelle als Platte mit Filzbezug ausgebildet, Konturen schwärzlich ausgearbeitet, Rudge-Felgenverschlüsse. Verschiedene Maßstäbe bis herunter zu 1:87; die schön gemachten Modelle werden regelmäßig an Ständen auf Großveranstaltungen wie z.B. Techno-Classica angeboten. Verkauft werden die Modelle in typneutraler, mit dem Herstellernamen bedruckten Pappfaltschachtel ("Autosculpt Miniatures - Hand Made in Sheffield England"). Die Schachtel des Flügeltürers in 1:87 trägt die handschriftlich vermerkte Bestellnummer ME-02.Balaban (TR?)Einfacher offener Kunststoff-Roadster in ca. 1:75 (5,8 cm lang), zweiteiliger Fahrzeugkörper aus goldfarbigem schlierigem Material, Bodenplatte mit Prägung "© Balaban". Der Innenraum ist schwarz mit roten Sitzen, Stoßstangen und Grill chromfarben, vermutlich als ein Bauteil zwischen BP und Karosserie eingesetzt. Die rahmenlose Frontscheibe ist ebenso transparent eingesetzt wie die Scheinwerfer, die Räder mit silberfarbenen Felgen und schwarzen Reifen zweiteilig ausgeführt. Die Herkunft des Modells ist unklar, es erinnert an Ü-Ei-Modelle. Die auch ansonsten interessante Internet-Seite 87thScale.info vermutet als Herkunftsland die Türkei.Bandai (JP) Liste! Bandai, 1950 in Tokio gegründet, gehört zu den bekanntesten japanischen Produzenten für u.a. Modellautos aus Blech. Antiquarische Flügeltürer ab ca. 1:25 aufwärts, Blech, Versionen mit Fahrerfigur und Kabelfernsteuerung, Flügeltüren zum öffnen; aber auch einfache Varianten (ohne Figur und bewegliche Türen) mit Friktionsantrieb sind bekannt. Bandai verewigte sich meist mit dem Markenzeichen "B" (i.d.R. mit dem Zusatz "Sign of Quality") auf dem Wagenboden (nicht zu verwechseln mit --> Toy Nomura-Modellen, die ein "B" auf den Radkappen tragen!). Manche Bandai-Modelle wurden in den USA auch über das Spielzeug-Großhandelshaus --> Cragstan vertrieben, die dem Modell einen eigenen Aufkleber am Wagenboden verpaßten oder es gar mit dem eigenen eingeprägten Logo anboten. Darüberhinaus gibt es mehr oder minder baugleiche, teils ungemarkte Varianten von --> NK-Toys (Korea), --> Tsukuda (Japan) und --> SKK (Japan). Auch in die Gilde der Slotracer-Hersteller hat sich Bandai eingereiht, und es würde hier nicht erwähnt, wenn da nicht auch ein Gullwing dabei gewesen wäre (als "HO" angeboten, ziemlich sicher aber ca. 1:70). Bang (IT) Liste! Bang, 1990 von Carlo Tamburini
gegründet und ansässig in Pesaro, hat seit Anfang der 90er eine
ganze Reihe sehr schöner Flügeltürer in 1:43 aus Metall
herausgebracht. Neben Standardmodellen gibt es Modelle von realen Vorbildern,
die z.B. an der klassischen, aber auch an der Mille Miglia Storica teilgenommen
haben. Ab 1999 hatte Bang außer dem davor üblichen W 198-Flügeltürer
auch den 52er 300 SL-Rennsportwagen W 194 in vorbildgerechten und auch
exotischen Varianten im Programm. Eines der letzten Modelle war der Le-Mans-Trainingswagen
mit der SN 33 und der berühmten "Luftbremse".
(Heinrich) Bauer (D) Liste! Die Firma Bauer-Spielwaren fungiert u.a. als Importeur von Billigspielzeug aus Fernost und hatte einen nicht besonders gelungenen Flügeltürer mit Rückzugsmotor (ca. 1:38 - 11,9 cm lang) in silber im Programm, hergestellt von --> M.C.Toy, aber ohne deren Logo auf der Bodenplatte und mit anderen Reifen sowie eigener Verpackung (Anf. 90er). Aktuell (2001) vertreibt Bauer --> Hongwell-Modelle in eigener Umverpackung oder unter der Hongwell-Eigenmarke Cararama, darunter auch den W 194 in Carrera Panamericana-Ausführung im Maßstab 1:43 (baugleiches Modell von --> Schuco in der Serie "Junior Line"). Bauer-Modellautobahnen (Bauer-AMS) (D) Liste!Der Bamberger Slotracer-Spezialist stellt (u.a.) Rennbahnautos für die klassische Faller-AMS-Rennbahn im Maßstab 1:60 her. Bei der Produktion greift die Firma interessanterweise auf die "T-Jet"-Chassis zurück, die früher bereits teilweise für die Slotracer des US-Herstellers --> Aurora verwendet wurden. Der Hersteller dieser Chassis ("Thunderjet 500") ging später pleite, die riesigen Restbestände an Chassis kamen auf den Markt und finden heute noch Verwendung.Bauer bietet auf diesen Chassis einen 300 SL-Flügeltürer mit der Bestellnummer 4431 an. Es gibt ein Serienmodell in weinrot und silber sowie ein Jubiläumsdoppelpack, welches neben einem Mercedes 180 Ponton einen Flügeltürer in creme enthält. Im Internet findet man Bauer unter www.bauer-ams.de. Bburago (IT) Liste! Gegründet von Mario Besana (vormals auch Firmengründer von Mebetoys und Martoys) und angesiedelt in Burago Molgora bei Mailand (BesanaBurago, daher das gerne übersehene Doppel-B), bringt Bburago unzählige Varianten von Flügeltürer und Roadster in den Maßstäben 1:18 und 1:24 als Fertigmodelle und Kits heraus. Seltene, nicht mehr erhältliche Versionen der fast jährlich wechselnden Modellausführungen werden mittlerweile teuer gehandelt. Von Bburago gibt es auch einen massiven Flügeltürer in 1:87, als Schlüsselanhänger oder Werbemodell. Darüberhinaus stellen die großen Bburago-Modelle ein gute Basis für autorisierte (z.B. Bracchio & Götz, s.u. oder --> La Mini Miniera), aber leider auch unautorisierte Umbauten/-lackierungen (bis hin zu Fälschungen) dar. Für Heimbastler gibt es Aufrüstsätze von Fremdherstellern (Robustelli, Dime u.a.) zu kaufen. Angeblich ist Bburago in Konkurs gegangen, aber die Modelle werden nach wie vor verkauft.
B.C. (JP)Blechspielzeughersteller aus Japan, der mit einem vergleichsweise simplen Flügeltürer-Modell die Palette der japanischen Blech-300 SLs bereicherte. Das ca. 24 cm lange Modell (ca. 1:18) hat eine rundum geschlossene Karosserie, Hauben, Türen, Entlüftungskiemen und andere Merkmale sind ebenso wie die Scheiben mitsamt Insassen auflithografiert. Die einzigen Anbauteile sind die Scheinwerfer und Stoßstangen, wobei die vordere Stoßstange mit dem Grill eine Einheit bildet. Das Oberteil der schuhkartonähnlichen Verpackung mit der Bestellnummer 322 ist aufwendig mehrfarbig mit Zeichnungen des Flügeltürers bedruckt, wobei im Gegensatz zu vielen anderen Beispielen hier das Modell, obwohl immer noch stilisiert, dem Original ähnlicher sieht als die Abbildungen auf der Verpackung. Der Radkappen-/Felgenaufsatz ist liebevoll mit Bremsenbelüftungsschlitzen und Mercedesstern auf grünlichbläulichem Hintergrund lithografiert und ähnelt in der Zeichnung stark anderen von z.B. Bandai oder Yonezawa bekannten Radkappen. Die Heckklappe ist nicht ganz vorbildgerecht beschriftet mit einer Art Stern, darunter zweizeilig "Mercedes/Benz", und noch etwas tiefer ein schwarzes Kennzeichen mit der Nummer 2487. Das Modell hat lenkbare Vorderräder und einen Friktionsantrieb. Ein Foto des Modells gibt es in der --> Bildergalerie oder direkt --> hier.Eine bisher unbestätigte Information legt nahe, daß "B.C." eine frühe Firmierung von --> Bandai sein könnte. Benedikt & friends (D)"Benedikt & friends" ist eine Keramik-Accessoires-Serie im Vertrieb von Villeroy & Boch, darunter ein silbern glasierter, 21 cm langer 300-SL-Flügeltürer. Die Form ist recht mißlungen, und zu allem Überfluß räkelt sich ein fetter, überdimensionierter und Kleider tragender Kater ("Benedikt") auf der Motorhaube. Wenn es den Begriff "potthäßlich" noch nicht gäbe, hier könnte er einen Ursprung haben. Die Ärchäologen, die sowas dereinst mal ausgraben, tun mir jetzt schon leid.BIFA (AUS) Liste!Polizeimodelle eines Flügeltürers in 1:18, in England von --> "Poplar Plastic Products" hergestellt. Siehe dort.Gesuperte 1:24- und 1:18-Bburago-Modelle (autorisiert) mit Motivlackierung, teilweise in eigener Verpackung verkauft. Ich kenne zumindest ein 1:24-Flügeltürer-Modell, später auch erhältlich waren Bburago-Roadster 1:18 in einfarbigen Sonderlackierungen (100er Kleinauflagen, soweit ich weiß). Angesichts der bereits existierenden Fülle unterschiedlicher Bburago-Original-Varianten wird auf dieser Homepage darauf verzichtet, die G+B-Varianten zusätzlich aufzulisten. Dazu kommt, daß es eine schier unüberschaubare Flut privater Airbrusher und Umlackierer gibt, deren Einzelstücke nicht zweifelsfrei von den G+B-Modellen unterscheidbar sind. Bratz (MGA Entertainment, US)Bratz ist ein allumfassender ökonomischer Angriff auf amerikanische Kinder bzw. die Geldbörsen ihrer Eltern, sozusagen die Barbie-Welt des neuen Jahrhunderts: Unzählige Girlie-Puppen mit jeglichem Zubehör bis hin zu Filmen und Musik, also ein ganzheitlicher Ansatz sozusagen. Ich will das nicht weiter vertiefen, sondern gleich erwähnen, was das hier zu suchen hat. Zum Inventar zählen nämlich - wie auch schon bei Barbie - auch Autos, und seit 2006 zählt dazu ein "Bratz Forever Diamondz RC Classic FM Cruiser". Dieses ferngesteuerte (RC = radio controlled), etwa 12 inch (ca. 30 cm) lange Plastik-Cabriolet sieht von vorne wie ein 300 SL, von der Seite wie ein MG und von hinten wie ein alter Straßenkreuzer aus. Mit anderen Worten: gruselig, sowohl in rotmetallic als auch in weiß. Nur der Frontansicht mit mercedesbesterntem Grill und Doppelsicken-Motorhaube verdankt dieses Ding mit bratzigem Namen und ebensolcher Erscheinung die Erwähnung auf dieser Seite, obgleich der Hersteller wohlweislich auf die Bezeichnung "300 SL" verzichtet hat, und Mercedes-Benz mit Sicherheit keine Autorisierung gegeben hätte. Warum der Stern so durchgeht, ist mir schleierhaft.BroncoMod (TCH)Flügeltürer aus Resine im Maßstab 1:120, Standmodelle, in grün, grau und blau lieferbar (Bestellnummer 120-10-0). "Einfaches, aber anständiges Modell".Bub (Bubmobil, PremiumClassiXXs; D) Liste!Die legendäre 1851 in Nürnberg gegründete Spielzeugfirma wurde vor allem in den 30er Jahren mit dem "Bubmobil" bekannt. Wie auch die meisten ihrer Konkurrenten verschwand sie unter dem Ansturm fernöstliche Billigprodukte 1960 vom Markt. 2002 erlebte die Marke, heute im Eigentum der Nürnberger Firma Premium ClassiXXs, ihre Wiederauferstehung. Wieder unter dem Namen "Bubmobil" wurde eine Serie fein ziselierter Metallmodelle im Maßstab 1:87 aufgelegt.Bei 300 SL-Freunden machte sich Bub zunächst einen Namen mit einer Nachbildung des legendären Renntransporters, und 2004 kam in einem Set "Klassiker der Wirtschaftswunders" auch ein Modell des 300 SL Flügeltürers auf den Markt. Das Set wurde über den Post-Museumsshop vertrieben und enthielt alle fünf Modellautos, die 2003 in der Briefmarkenserie "Wohlfahrt" abgebildet waren. Entsprechend ziert ein dem Set beiliegendes Heft mit Informationen über die fünf Fahrzeuge auch jeweils eine echte, eingeklebte und abgestempelte Briefmarke. Das 300 SL-Modell ist von gewichtiger Qualität, ähnlich den --> Schuco-Piccolo-Modellen, hat aber im Gegensatz zu diesen mehr Details, durchbrochene Fenster und ist nicht massiv. Die Verkleinerung ist allerdings nicht ganz perfekt, von vorne betrachtet wirkt das Modell zu schmal bzw. zu hoch. Weitere Modellvarianten, u.a. im Vertrieb der --> MBCC, folgten. Im Januar 2005 stiftete Bub ein weißlackiertes Handmuster des Flügeltürers, welches bei Ebay zugunsten der Opfer der Tsunami-Katastrophe vom 26.12.04 versteigert wurde. Buby (ARG) Liste! Offener Roadster aus Argentinien,
1:43, einteilige Druckguß-Karosserie mit eingesetztem Innenraum aus
Plastik, dem Corgi-Roadster 303 nachempfunden. Hierzulande extrem selten.
Busch (D) Liste! Der deutsche HO-Hersteller ist Nachfolger von --> Praliné und setzt die Tradition der unter diesem Namen enstandenen 300 SL Flügeltürer fort, allerdings in (bisher) nicht so zahlreichen Varianten. Siehe auch --> Vollmer. Cadum PAX (FR) Liste! Coupé, ca. 1:65, Kunststoff, verglast, Waschmittelbeigabe aus Frankreich, vermutlich aus den 60er-Jahren. Außerordentlich formschöne und seltene Modelle aus stabilem Kunststoff. Die Spielzeugautos kamen in gesonderter, aber modellneutraler Schachtel (weitere Modelle bekannt) als Beigabe in die Waschmittelpackungen von "Cadum Pax". Laut der sehr empfehlenswerten Internetseite 87thscale.info ist der eigentliche Hersteller die spanische Firma "Alsetoy". Cararama (CHN)Modellserie/Hausmarke des Herstellers --> Hongwell, baugleich z.B. mit den --> Schuco Junior-Line-Modellen.Carter-Hawley (USA)Sehr großes (über 30 cm) großes hohles Keramikmodell des Roadsters mit abnehmbarem Deckel (= Hardtop). Recht aufwendig handbemalt (mir nur in rot bekannt) mit vielen farbig abgesetzten Details (Grill, Stoßstangen, Reifen, Felgen...) diente es als Verkaufsverpackung (?) oder Behälter für Kekse oder Süßigkeiten ("cookie jar").Cartronic hat ein Rennbahn-Fertigmodell des Flügeltürers im Programm (silbern, ca. 1:24, meist mit Startnummer). Neben dem Komplettmodell in Einzelverpackung wird der 300 SL auch im "Eifel-Klassik"-Set zusammen mit Rennbahn und einem Ferrari angeboten. Ende 2006 legte Cartronic im gleichen Maßstab den zwei Jahre zuvor auf der Nürnberger Spielzeugmesse angekündigten W 194 in der Ausführung Carrera Panamericana Startnummer 3 und Startnummer 4 auf. Auch diese Modelle sind entweder einzeln oder im Set mit einer Rennbahn erhältlich. Die immerhin vorhandenen "Geierstäbe" der Startnummer 4 haben Cartronic offenbar so gut gefallen, daß sie sie auch gleich der Startnummer 3 spendiert haben... Casa Ambiente (D?)Monströses, ca. 32 cm langes (ca. 1:14) und 2,8 kg schweres bemaltes Keramik- oder Gips-Standmodell mit einem Aufkleber "Casa Ambiente" auf dem glatten Unterboden. Für die gehobene, eher schwere Wohnkultur...CB-Car (IT) Liste! Von CB-Cars gab es in eigener Verpackung etliche Die-Cast-Flügeltürer in 1:24, die weitgehend baugleich mit entsprechenden, späteren --> Revell-Modellen sind (1983). Die Firma, ein Ableger von Esci, existiert nicht mehr. Cheng Toys (Taiwan) Liste!Das ist Spielzeug: laut und bunt! Mehrere Flügeltürer im großen Maßstab 1:16, mit geschwärzten Scheiben und diversen bunten "Fire Chief"- und "Police" -Aufklebern. Da dürfen natürlich die Sirenen und die roten Blinklichter nicht fehlen, die Batterien versorgen zugleich die Front- und Heckleuchten sowie den von --> Toy Nomura bekannten "Mystery Action"-Kreiselantrieb, der die Fahrzeuge auf ihren Speichenrädern im Kreis um Hindernisse herumfahren läßt.Cherryca Phenix (JP) Liste! Legendäre Modellautomarke von --> Taiseiya. Siehe dort. Choro-Q (JP)In dieser Modellserie des Herstellers --> Takara erschienen mehrere verschiedenfarbige stilisierte Flügeltürer. Näheres siehe dort.Skandinavischer Schokohersteller, der seinen Tüten Kunststoff-Modellautos des finnischen Herstellers --> Muovo beilegte. Cl.Car Sculpture (?) Flügeltürer in Bronze (1:43). Keine weiteren Informationen verfügbar (Quelle: Modell-Register). Clé (FR) Liste! Roadster in 1:48 und 1:65,
Kunststoff. 1:48-Modelle mit Antenne, weißen Felgen, silbernem Boden
mit eingeprägter Nr. "29" sowie Logo (ein stilisierter Schlüssel)
und Schriftzug; die rote Hardtop-Version sieht aus wie eine Verkleinerung
des roten --> Geobra-Roadsters. Sehr schön
für ein billiges Plastikspielzeug. Benannt nach der ersten Silbe des
Vornamens von Firmengründer Clémont Gaget. In englischsprachigen
Ländern als "Key Toys" bekannt. Die kleineren Maßstäbe
wurden in Form von Bausätzen als Werbebeilage des französischen
Waschmittelherstellers "Bonux" vertrieben, aber auch 1:48-Modelle mit geprägtem
Bonux-Schriftzug sind bekannt.
Roadster, 1:24, Kunststoff, Hardtop. Name einer Modellauto-Serie von --> MAK's. Clivedon Collection (GB) Coupé in ca. 1:200 (2,3 cm lang), goldfarben in Box. Süß. CMC (D) Liste! Teure, aber auch qualitativ hochwertige Modelle des 300 SL nach Originalvorbildern: 300 SLS (werksunterstützte Rennversion des 300 SL, ab 1956 von Paul O'Shea in den USA eingesetzt) in 1:24, silbergrau, neutrales Modell; ein dem SLS ähnelnder Roadster in creme mit Startnummer 57, 1:24; W 194 (1952) in Carrera Panamericana-Ausführung (Startnr. 4, Kling/Klenk, das Fahrzeug mit den Gitterstäben vor der Frontscheibe), in 1:24 und auch in 1:18; sowie ein W 194 in der Ausführung Siegerfahrzeug Le Mans 1952 in 1:18. In 1:43 produziert CMC eine gelungene Miniatur des legendären Mercedes-Renntransporters. Die kurzlebige Modellserie "Collectoy" wurde 1958/59 vom japanischen Hersteller Kuramochi für den amerikanischen Markt hergestellt und von --> Linemar exportiert bzw. importiert und vertrieben (wobei Linemar zum Spielzeugimperium von --> Louis Marx gehörte). Die wenig vorbildgetreuen Blech-Modelle hatten einen Maßstab von ca. 1:60. Als einziges nicht-amerikanisches Modell enthielt die Serie einen offenen 300-SL-Roadster unter der Bestellnummer 1003. Das mir nur von einem Foto bekannte Modell ist hellblau - ob es weitere Farben gab, ist nicht überliefert. Das Modell steckt in einer mehrfarbig bedruckten Stülpschachtel mit einer Abbildung des Modells auf dem Deckel sowie der Beschriftung "Collectoy / Die-Cast". Compulsion (GB)Hersteller eines ca. 1:20 großen massiven Flügeltürers aus Zinn bzw. Harz mit Zinnüberzug, Gewicht stolze eineinhalb Kilogramm. Die Vorderräder sind, ungewöhnlich für ein Standmodell, mit Lenkeinschlag nach links modelliert. Sogar einen Kollegen hat das neutral ausgeführte Coupé: einen W 196 Stromlinie mit Startnummer 18. Beide Modelle waren 2000 für je 120,- DM bei der Mercedes-Benz Collection Classic erhältlich (300 SL: B 6 604 5777).Conrad (D)Der deutsche Großversender für Elektronik-Waren aller Art bedient auch Modellbahnfreunde, die sich im Bereich Zubehör mit Modellautos eindecken können. Conrad taucht hier aus zwei Gründen auf: zum einen verkauft Conrad die hierzulande sonst schwer aufzutreibenden --> Hongwell-HO-Modelle, darunter einige 300 SL; zum anderen steckten im Adventskalender 2006 zwei 300 SL (Flügeltürer und Roadster), deren Provenienz ich noch nicht ermitteln konnte. Die Bodenplatten der Metallmodelle sind weitgehend identisch mit denen der --> HighSpeed-300 SL, wobei der Schriftzug "CHINA" an anderer Stelle steht, und ansonsten ungemarkt. Die Karosserien beider Modelle wirken weniger schlank als bei HighSpeed, und bei beiden Modellen sind die Scheinwerfer Bestandteil der lackierten Karosserien und nicht transparent eingesetzt. Die mir vorliegenden Exemplare sind ein Flügeltürer in silbergraumetallic, IE schwarz, und ein Roadster in kühlem Rot (IE schwarz), wobei dessen Lack matt aufgetragen ist. Bei beiden Modellen sind die Türgriffe schwarz abgesetzt. Die Frontscheibe des Roadsters ist ohne Rahmenandeutung und gleicht der Roadster-Frontscheibe der Billigausführung der HighSpeed-Modelle (siehe --> Easy Living). Die Felgen/Radkappen ähneln wiederum denen der Standardmodelle von HighSpeed, tragen jedoch keinen Mercedes-Stern. Ich kann nicht ganz ausschließen, daß die Modelle privat umlackiert wurden, halte das aber für unwahrscheinlich. Zwei Möglichkeiten der Herkunft sind denkbar: Entweder handelt es sich um eine weitere Low-Budget-Produktion von HighSpeed, oder, und das scheint mir plausibler, eine No-Name-Kopie der HighSpeed-Modelle.Contact (FR)Name einer Serie von Handarbeitsmodellen aus Resine im Maßstab 1:43, darunter Modelle des W 194 in unterschiedlichen Ausführungen. Näheres beim Hersteller --> Ilario.Corgi (GB) Liste! Von Corgi gibt es Flügeltürer
und Roadster in verschiedenen Maßstäben, sowohl inzwischen antiquarische
als auch aktuelle Modelle. Der kleinste Flügeltürer kommt in
ca. 1:65 (Corgi Junior), der größte in 1:35 (Corgi Classics,
Nr. 802 und 811, Anfang 80er). Der silberne "Classic"-Flügeltürer
in 1:35 wurde zeitweise - ohne den Markennamen - auch in roter, neutraler
Verpackung mit der Aufschrift "Mercedes Benz 300 SL" von der Fa. "Vertrieb
S & T GmbH" aus Hamburg verkauft. Am gesuchtesten sind die klassischen
1:45-Modelle des Roadsters, die zum Teil aufwendig mit Startnummern und
Rallyestreifen versehen sind und "mint + boxed" ziemlich teuer sein können
(Nr. 303/303-S, 1958 bzw. 1961; und 304/304-S, 1959 bzw. 1961, "S" mit
Federung). Besonders gesucht sind die "gold plated"-Version (Nr. 303S2)
oder Nr. 304 in gelb. Anfang der 90er Jahre legte Corgi mehrere verfeinerte
und sehr schöne 1:43-Roadster neu auf. Diesen Modellen gebührte
die Ehre, endlich mal von den langweiligen 300 SL-Standard-Modellfarben
silber, rot und schwarz abgekommen zu sein. Diese Tradition setzte sich
erst 2002 fort, als Corgis Unterabteilung Vanguard in der Reihe "Europeans"
einen weiteren Roadster veröffentlichte.
Cragstan (USA) Liste! Spielzeughandelshaus in New York, späte 50er bis späte 60er Jahre. Das kurioseste 300 SL-Modell ist ein mit "Cragstan" gemarkter schwarzer Blechroadster mit Friktion und recht wilder Bemalung (Startnummer, Flammenzungen). Wie letzteres hatte Cragstan weitere von --> Bandai produzierte Modelle im Angebot, wobei sich Cragstan teilweise lediglich mit einem goldfarbenen Aufkleber verewigte, manchmal aber auch mit eigener Bodenprägung. Darüberhinaus vertrieb Cragstan ein einfaches Slotracer-Set "Road Race", darin neben einer Bahn zwei Kunststoff-Modelle, ein blauer 300 SL-Hardtop-Roadster und ein roter Jaguar E-Type. Mit gleichem Inhalt, aber deutsch beschrifteter Verpackung ohne Hinweis auf Cragstan gab es das Set auch hierzulande. Die Modelle wurden von einem unbekannten Hersteller in Hongkong produziert. Ebenfalls bekannt ist ein offener Kunststoff-Roadster in rot mit Friktionsantrieb im Maßstab ca. 1:24, der schwarze Wagenboden und die farbig bedruckte Originalverpackung tragen das Cragstan-Logo. Auch dieses Modell mit der Katalognummer 1316-4 wurde in Hongkong produziert. Auch von --> Yonezawa hergestellte Modelle sollen von Cragstan vertrieben worden sein (erkennbar am Logo "Y"-Trademark), bisher ist mir jedoch kein Exemplar im Zusammenhang mit Cragstan begegnet. Cuir Marine (verm. FR) Modelle aus Leder (!? Für Fetischisten?) in 1:18, 1:24 und 1:43. Keine weiteren Informationen verfügbar (Quelle: Modell-Register). Danbury Mint (USA)Danbury Mint, von Ted Stanley 1969 in Connecticut aus der Taufe gehoben, kopiert die Geschäftsidee von --> Franklin Mint. Unter den angebotenen Modellautos findet sich ein Flügeltürer, unverglast, ca. 1:60 (7,5 cm lang), Metallboden mit Aufschrift "Danbury Mint / Mercedes-Benz 300 SL / 1955 / Pewter" (Pewter = engl. für Zinn). Standmodelle mit nicht drehbaren, angegossenen Rädern, das gesamte Modell besteht aus den zwei zusammengesetzten Teilen Karosserie und Chassis. "Einigermaßen gelungene Karosserie, vielleicht etwas knubbelige Erscheinung, nur das Dach ist viel zu eckig geworden, steht viel zu steil auf der Karosserie, ansonsten feine, gelungene Gravuren."Hier zwei Fotos. Danhausen (D) Liste!Die Firma "Spielwaren Danhausen" aus Aachen (Inh. Gebr. Lang) gehörte in die Kategorie der Händler und vertrieb diverse 300 SL-Fertigmodelle und Bausätze von verschiedenen Herstellern (z.B. --> Tin Wizard, --> AMR, --> UT Models sowie von der englischen Firma --> Western Models produzierte Modelle der Serien --> Metal 43/M43 bzw. Plumbies). Darüberhinaus gibt es einen vom MB-Museum (--> MBCC) vertriebenen Roadster in ca. 1:160, welcher auf der Bodenplatte die Prägung "Danhausen / Germany" trägt. Den vermutlich chrombedampften Winzling gab es als Anstecker mit Nadel (zusammen 5,5 cm lang) und als Solomodell.Ebenfalls begründeten die Inhaber von Danhausen die Modellautomarken --> Max Models, --> Paul's Model Art (PMA) und --> Minichamps. 1998 gingen 80% aller Firmenanteile in den Besitz der US-Firma --> Action Performance Companies Inc. über. Die lange und wechselhafte Geschichte der Firma findet man auf dieser englischsprachigen Webseite. Daum (FR, ...?)"Daum France" zeichnet verantwortlich für 300 SL-Glasmodelle und hat sich darauf mit entsprechender Gravur verewigt. Einer mir vorliegenden Beschreibung zufolge ist das (oder eines der?) Modell(e) etwa 30 cm lang (ca. 1:15) und dürfte daher reichlich Gewicht auf die Waage bringen. Daum-Glasmodelle wurden in Japan unter dem Markennamen --> Sasaki angeboten.Deles (HK) Liste! Hatten Anfang der 90er-Jahre ein paar recht schön gemachte 1:43-Flügeltürer zum (Spielzeug-) Billigpreis im Programm (Kunststoff/Metall). Die Blisterpackungen trugen die Katalognr. 1366 sowie den Herstellernachweis "Manufactured by Hong Shen Cun Eastwick Industries Ltd." bzw. 0366 mit Herstellernachweis "Deles International Limited". Delprado-Verlag (SP, Modell "Made in China")In offenbar rauhen Mengen gefertigter Flügeltürer in 1:43, Die Cast, silbern mit roter Inneneinrichtung. Das simpel ohne bewegliche Karosserieteile produzierte Modell erschien zunächst zusammen mit Loseblatt-Informationen in einer Sammel-/Abonnementserie des "Delprado-Verlages", die auch andere Sportwagenmodelle umfaßte, und war einzeln nicht erhältlich. Die Form ist gelungen, auf Fotoätzteile und ähnliche Feinheiten wurde verzichtet. Die Stoßstangen stehen zu stark ab und sind dadurch extrem bruchgefährdet. Die Bodenplatte ist mit dem Delprado-Logo gemarkt. Von oben leicht zu identifizieren sind die Modelle auch an den gelb bedruckten Rückleuchten und dem für ein Die-Cast-Modell ziemlich geringen Gewicht.Später konnte man das Modell in großen Mengen einzeln bei Ebay ersteigern, in der Folge erschien es bei diversen anderen Verlagen und Anbietern, häufig nach Delprado-Muster in Abonnements und mit einer Info-Beilage. In Japan gab es das Modell z.B. unter dem Namen "Fusosha"; jüngst tauchte das Modell in einer US-Serie "Legends" eines Vertreibers namens "Eagles Race" auf. Auch ein Werbemodell des Delprado-Flügeltürers ist zu verzeichnen: für die Firma "Corval Comtec GmbH" aus der Schweiz entstand in der Reihe "Classic carpolish Collectors Edition" eine Variante mit chromatierter Karosserie. Der Innenraum weist zusätzlich einen kleinen Innenspiegel auf und die Felgen sind mit angedeuteten Belüftungsöffnungen etwas feiner ausgeführt als bei der original Delprado-Version. Auf der modifizierten Bodenplatte wird in schwarzer Schrift das Produkt "Megakraft Classic Carpolish" beworben (zwei weitere 300 SL-Werbemodelle aus dieser Reihe entstanden auf Basis von --> New Ray-Modellen). Eine weitere japanische Verkaufsvariante kommt in Form einer Klappschatulle im Buchformat mit eingehefteten Infoseiten, darauf diverse 300-SL-Abbildungen und diverse Beschreibungstexte. Auch das darin enthaltene Modell ist gegenüber dem Basismodell detaillierter ausgeführt. Neben den bereits beim Carpolish-Modell aufgeführten Unterschieden verfügt das Schatullen-Modell zusätzlich über originalgetreuere zweifarbige Rückleuchten, und die Scheibenwischer sind fotogeätzte Bauteile statt nur aufgemalt. Diamond Cars (D)Dr. Jan Freiwald baut - auf Bestellung - den Flügeltürer im Maßstab 1:8, detailgetreu bis ins Kleinste und aus Materialien wie Resine, Fiberglas und Zinn. Die Bauzeit jedes Modells beträgt etwa 140 Stunden, pro Jahr sollen 2-3 Exemplare fertig werden. Auf Wunsch wird das Modell mit Funkfernsteuerung ausgerüstet, auch Farben, Kennzeichen und Sonderausstattungen werden nach Kundenwunsch realisiert. Der Preis eines Modells beträgt stolze, aber für ein Großmodell in reiner Einzelstück-Handfertigung angemessene 3990 Euro. Weiteres auf der Homepage des Herstellers. Hier ein Foto des Prototyps.Diapet (JP) Liste! (Yonezawa) Sehr schöne frühe 1:43-Die-Cast-Modelle des Roadsters (Katalognr. D-123 und/oder D-109, Produktionsbeginn 1966) mit beweglichen Türen und Hauben. Nachfolger von --> Micro Pet und --> Cherryca. Die Marke gehört der Fa. --> Yonezawa (Bodenplatte verzeichnet Diapet und Yonezawa). Dicarro (D)Bburago-Veredelung in Kleinserie. Bekannt ist ein 300 SL-Roadster mit aufgelegtem Blattgold. Wem's gefällt...Dickie Toys (D) Liste! Preiswerte, inzwischen antiquarische Flügeltürer in 1:18, Kunststoff, Batterieantrieb/Kabelfernsteuerung und Beleuchtung, bewegliche Türen. Ein Modell bekannt mit "Turbo"-Schaltung auf der Kabelfernsteuerung, welches drei Babyzellen benötigt; ein anderes kommt mit zwei Babyzellen aus, hat aber dafür keinen "Turbo"-Knopf. So lernt man schon in kindlichem Alter, daß höhere Leistung höheren Verbrauch nach sich zieht. Jahre später gab es den von --> New Ray bekannten billigen schwarzen 1:43-Roadster auch in einer Dickie-Verpackung, Serie "Car Salon Classic". Die Firmengruppe --> Simba/Dickie gehört heute zu den Marktführern im Spielzeuggeschäft, unter anderem gehört auch --> Schuco inzwischen zum Firmenimperium. Dinky/Matchbox (GB) Liste! Die Geschichte von Dinky
zerfällt - verkürzt formuliert - in zwei Teile. Die ursprüngliche
Firma existierte bis 1980 und produzierte eine große Zahl von heute
gesuchten Diecast-Modellen. 1988 kaufte Matchbox den Markennamen und startete
eine völlig neue Modellserie. Während es kein 300 SL-Modell der
frühen Firma gab, zeichnet Matchbox-Dinky für mehrere Farbvarianten
des Flügeltürers und des Roadsters (ab 1991, der Roadster von
1995 ist offiziell ein Matchbox-Modell, wurde aber in Dinky-Verpackung
verkauft) in 1:43 verantwortlich. Matchbox/Dinky-Sammler unterteilen in
Code 1- (Serie), Code 2- (Lizenz-/Sonderproduktionen) und Code 3- (Privatumbauten/Kleinserien)Modelle
(siehe Liste).
Distler (D)Der ehemals renommierte Spielzeughersteller lebt, zumindest als Namen, der auf andere Inhaber übergegangen ist, wieder auf. Im Rahmen der Nürnberger Spielwarenmesse 2002 präsentierte Distler einen 300 SL-Flügeltürer im Format 1:160, allerdings nur in geringer Auflage als Muster produziert. Das filigrane metallicsilbergraue Modell hat bemalte Fenster, feststehende Räder und trägt auf dem Wagenboden neben der Typbezeichnung den Markennamen "Distler". Etliche der Winzlinge wurden, verpackt in kleine mit schwarzem Schaumstoff ausgeschlagene Plastik-Schatullen, an Fachbesucher verteilt und sind hier und da in freier Wildbahn anzutreffen.Dixi (?) Coupé in 1:18, Material ?, 1985. Keine weiteren Informationen verfügbar (Quelle: Modell-Register). Evtl. Verwechslung mit --> Dickie. Doyusha (J)Seltener Plastikflügeltürer mit Elektroantrieb und Kabelfernsteuerung aus Japan im Format 1:18 (24,5 cm lang), relativ einfache, verglaste Ausführung, am ehesten vergleichbar mit den --> Dickie-Modellen. Bekannt ist ein Exemplar in weiß mit schwarzer IE und Bodenplatte sowie einteiliger chromfarbener Felgen/Radkappen-Einheit. In die IE integriert ist eine Fahrerfigur mit Helm, die Vorderachse ist lenkbar. Der Herstellername ist im Vorderachsenbereich auf die BP geprägt.Legendäre Marke für
Technik-Spielzeug der Firma Markes & Co. KG in Lüdenscheid. Der
300 SL W 194 von Dux kam als Kit mit Werkzeug zum Zusammenbau bzw. Zerlegen
(1953, Blech). Neben einem Einzelmodell-Bausatz gab es den 300 SL auch
im Set mit einem Veritas-Rennwagen (Nr. 63) oder einem Studebaker (Nr.
63 S) sowie in einem Dreierset (Nr. 60). Gut erhaltene vollständige
Modelle mit Originalschachtel sind kaum zu finden. Als gutes Technikspielzeug
verfügen die Dux-Modelle über Uhrwerksmotoren. Eines der ersten
300 SL-Modelle! Foto hier.
Easy Living Autowelt (D, CHN)Vertriebsname einer Modellserie der "HEG Handelsgesellschaft mbH" in Bielefeld, darunter eine Blisterkarte mit zwei von --> HighSpeed hergestellten 300 SL im Maßstab 1:87. Näheres in der --> HighSpeed-Liste.Egger (D) Liste! Slotracer-Hersteller. Hatten sehr schön gemachte Kunststoff-Roadster ca. 1:43 im Programm, verkauft in großzügiger, mit entsprechenden Aussparungen versehener Klarsicht-Plastikbox. Die Modelle sind baugleich mit denen von --> Jouef bzw. --> Playcraft, tragen aber die Beschriftung "Egger Silberpfeil" auf der Bodenplatte. Eldon (USA)1:32-Gullwing-Slotracer aus amerikanischer Produktion. Mir nur von zwei schlechten Fotos bekannt, wer kann weitere Informationen beisteuern?ELM-Toys (USA/HK) Liste! ELM-Toys heißt "Elegant Miniature Toys". Unter dieser Marke vertrieb der internationale Spielzeuggroßhändler --> Louis Marx 1:87-Flügeltürer aus Plastik, die in Hongkong als Wiking-Kopien (oder gar Umbauten von unverglast zu verglast) produziert wurden. Mehrere Farbvarianten sind bekannt. Auch unter der Marke ELM erschienen sind Kunststoffroadster in ca. 1:30 (siehe Liste Teil B). Vermarkter-Firma, im Programm der 1:16-Bausatz des Flügeltürers aus der --> Gakken-Spritzform, aus verschiedenfarbigen Plastikteilen (Karosserie gelblichweiß), mit Chromteilen, Nr. 9019; aus der gleichen Form und in fast identischer Kartonbedruckung auch bei --> Academy/Minicraft im Angebot. Die Entex-Verpackung gibt es in einer Variante mit rechts oben abgedrucktem Bild eines zusammengebauten Chassis (um den Detailreichtum des Bausatzes unter der Karosserie zu demonstrieren), auf anderen Kartons ist diese Fläche unbedruckt weiß. Ebenfalls lieferbar war ein Roadster-Bausatz in 1:24 mit roten Spritzlingen (Nr. 9113), identisch mit den --> Hubley- und --> Revell-Bausätzen dieser Modellvariante. Resinebausatz des W 194 in 1:43, Fertigmodelle dieses Bausatzes wurden als --> Retro-Bolide verkauft. Der Bausatz besteht im wesentlichen aus zwei Teilen: einem Unterteil mit angegossenem Innenraum (und Bodenplattenbeschriftung"Retro-Bolide / No. 4") und der Karosserie. Ein transparentes Tiefziehteil liefert die Verglasung, dazu Räder/Felgen aus Resine, Gummireifen, Achsen, Scheinwerfer-Einsätze; Lenkrad, Scheibenwischer und Türverschlüsse aus Weißmetall; last not least einen fotogeätzten Mercedes-Stern, sowie Schrauben, um das Unterteil an der Karosserie zu befestigen. Die Naßschiebe-Decals eines mir bekannten Bausatzes ergeben jedoch kein originalgetreues Modell: rote Kühlerumrandung, Startnummer 21 und ein Nonsens-Kennzeichen W4-4983 machen jedenfalls keinen Le Mans-Sieger. Verpackt ist der Bausatz in eine neutrale Wellpappe-Faltschachtel mit Gummistempel-Aufdrucken "Epokit", "LM 1952" sowie "Mercedes-Benz / 300SL 1952". Équipe (?)Unter diesem Namen wurden 1:43-Weißmetall-Bausätze des Flügeltürers von --> John Day - vermutlich in Frankreich - angeboten.Ertl (AMT Ertl, USA) Liste! Flügeltürer-Bausatz in 1:25 (Kunststoff), Serie "Prestige", Nr. 6871 von 1989. Weißer Spritzling. Baugleich mit einem Kit, welches auch von --> Matchbox/AMT vertrieben wurde. Siehe auch --> AMT. Esci ist ein Ableger von Politoys (Polistil) und war Inhaber der nicht mehr existierenden Marke --> CB-Cars. Euro Model (NL/MEX)Produzent und/oder Vertreiber von mehr oder minder gelungenen Gummi- bzw. Radiergummiabgüssen des --> Praliné-300 SL (Flügeltürer, 1:87). Hergestellt wurden die diversen Farbvarianten von bläßlich bis schreiend bonbonfarben angeblich in Mexiko, der Verkauf erfolgte dem Vernehmen nach regelrecht säckeweise nach Gewicht. Ich mußte meine 10 Varianten stückweise erwerben, den kiloweisen Verkauf hab ich hier in der Provinz nicht endeckt...Coupé in 1:28 (16,6 cm lang) aus Messing. Ein Modell in silberfarbigem Messing mit angenieteter Bodenplatte und -beschriftung "Mercedes 300 SL 1954 FAL" und einem Emblem, ein Modell in goldfarbenem Messing, Bodenplatte mit Beschriftung "Mercedes 300 SL 1954" bekannt. Angeblich auch unter dem Markennamen GATCO verkauft - ich weiß nicht sicher, ob es sich um das gleiche Modell handelt. Ein eventuell englischer Kunstgewerbe-Hersteller namens "Romege International" schraubte das Modell auf einen Holzsockel mit Plakette "Mercedes-Benz 300 SL", fügte einen kabelhaltigen messingfarbenen Schwanenhals mit E 27-Gewinde hinzu, setzte noch einen Schirm darauf und fertig war die teure Schreibtischlampe. In Italien gab es das Modell in einem roten Display-Karton mit der Beschriftung "Mercedes 300 SL anno 1954". Stilisiertes Blechmodell
("Penny Toys") des Flügeltürers (1959), lithografiert. Modelle
von Fischer tragen häufig die Signatur "GF" für Gustav Fischer.
Franklin Mint (USA) Liste! Franklin Mint, 1964 in den
USA gegründet, bedient Sammler aller Spielarten mit endlosen neu produzierten
Serien von Sammelobjekten, wobei selbst der ultrahärteste USA-typische
Kitsch aufwendig aus hochwertigen Materialien angefertigt und entsprechend
teuer angeboten wird. Letzteres gilt auch für die Modellautos von
FM. Zuletzt gab's vom "Präzisions"-Hersteller einen Roadster (2007,
Metall/Kunststoff) in schwarz. Bereits früher erschienen sind Flügeltürer
(1990) in silber und rot (ehem. Neupreis je 285,- DM, nur bei Franklin
Mint oder bei MB Classic Collection erhältlich) sowie aus Glas mit
vergoldeten Anbauteilen (vermutlich aus der Produktion von --> Hofbauer),
und schließlich 1998 ein Roadster in rot. Die detaillierten Modelle
sind handwerklich und formal sehr gelungen und das Geld wert.
Frog (GB) Liste (AMT)! 1:24, Plastikbausatz, Coupé, 1960. Frog ist ein Ableger von --> Triang, Lines Brothers Ltd. Der Bausatz ist eine Lizenzausgabe der amerikanischen --> AMT-Modelle und wurde in Großbritannien von der Fa. "Rovex Industries Ltd." in Canterbury hergestellt. Der Karton trägt die Beschriftung "Mercedes 300SL / the famous Gull-Winged door Mercedes" (Originalschreibweise!) und ist mit der Zeichnung eines Flügeltürers mit Startnummer 296 im Rallyeeinsatz ("Deutschland-Rallye") verschönert, die Bestellnummer war F/705. Fujimi (JP)Plastikbausatz des Roadsters in 1:30, Bestellnummer C4. Wer kennt diesen Bausatz und kann ihn näher beschreiben?Funrise (CHN) Liste! Stilisierter Flügeltürer; ca. 3,7 cm lang und 2 cm breit; mit Rückzugsmotor, angeschraubter Bodenplatte, schwarz bedruckten Stoßstangen und Seitenzierleisten, geschwärzten Scheiben, rot bemalten Scheinwerfern; stilistisch zwischen --> UT und --> Galoob angesiedelt. Gaby/Juguetes Gaby (ARG) Liste!In Klarsichtbeuteln mit bedrucktem Pappverschluß kommen Weichplastik-Hardtop-Roadster von "Juguetes Gaby" (Gaby-Spielzeug, Vertriebsname einer Spielzeugserie der "Industria Argentina") aus Argentinien auf den Tisch. Die Modelle sind 25,5 cm groß (ca. 1:18), haben gesilberte Scheiben, einfache schwarze Räder mit Metallachsen, die unsichtbar über (von oben gesehen) der glatten Bodenplatte verlaufen. Die BP selbst ist glatt mit Prägungen "-PR-" und "Industria Argentina". Ein Modell in grün und ein Modell in orangegelb bekannt. Die Spritzform und Machart ist eine Kopie der Modelle von --> Geobra.Kit des Gullwing (Modern Car Series No. 1) in 1:16, 1966 und Ende der 70er als Classic Car Series No. 13 (Bestellnummer P30001-3000), cremefarbener Karosseriespritzling, dunkelrote Innenraumteile. Gakken ist der Urheber der 1:16-Flügeltürer-Spritzform, die später auch für --> Minicraft, Academy und --> Entex 300 SL-Bausätze auswarf. Erst --> Italeri entwickelte eine neue eigene Spritzform für einen 1:16-Flügeltürer. Der Gakken-Bausatz wurde in Deutschland vermutlich von einer Firma Heinz Behringer vertrieben, darauf läßt zumindest der Umstand schließen, daß die nachträglich um deutsche Texte ergänzte Bauanleitung auf der letzten Seite für einen "Spezialkleber rot" dieser Firma wirbt. Eine weitere Variante wurde unter dem Markennamen "Riko" angeboten - der Hintergrund dieser Umfirmierung ist mir nicht bekannt. Die Kartongestaltung ist nahezu identisch, zusätzlich wurde auf der Kartonoberseite unten rechts ein großer Schriftzug "Riko" eingesetzt, das Gakken-Logo ist gleichwohl auch noch vorhanden. Galoob/Micro Machines (JP) Liste! Die Hersteller niedlicher Winzmodelle haben auch den 300 SL verwurstet. Stark stilisiert, aber mit Flair, und angesichts der geringen Größe (ca. 3,5 cm lang, knapp 2 cm breit) sehr aufwendig bemalt. Kleinere Modelle unter "Galoob" mit Flügeltüren und Hauben zum Öffnen ab 1988 erhältlich, zwei Jahre später erschien ein etwas größeres Modell ohne bewegliche Türen/Hauben, dafür aber mit Rückzugsmotor als "Galoob Micro Machines". Gamma Models (IT) Liste!Gamma Models ist ein italienischer Hersteller von Bausätzen und Factory-Built-Modellen aus Resine im Maßstab 1:43. In der Reihe Pinko vertreibt Gamma Models u.a. Modelle des 300 SL 52er Rennsportcoupés, bereits erhältlich drei Varianten in Le Mans-Ausstattung (SN 21, 20, 22) sowie drei Spyder-Varianten vom Nürburgring-Rennen (SN 21, 22, 23). Zuguterletzt wird auf der Homepage von Gamma Models unter der Nummer PI 135 ein Nürburgring-Spyder mit der Startnummer "2" angeboten - mangels Abbildung ist mir schleierhaft, was damit gemeint sein könnte. Auch ungewöhnlich: Egal, ob Bausatz oder Fertigmodell, der Preis ist immer der gleiche.Geobra (D) Liste! Abkürzung für Georg
Brandstätter
(heute Playmobil). Im Programm: der Roadster im Maßstab 1:17 (26,5
cm lang), zweifarbig (rote Karosse, weißes Dach), mit durchbrochenen
Fenstern und eingesetzter Klarsicht-Frontscheibe, sowie mit weißen
Anbauteilen Lenkrad, Rückspiegel und Antenne aufgewertet, Material
Weichplastik. Das Modell trägt ein aufgeklebtes Nummernschild aus
Papier (FÜ-H 103), der Wagenboden präsentiert das "Geobra"-Logo
im Kreis sowie folgende Prägungen: "Best. No. 103" und unter einem
Mercedesstern "Mercedes Benz / Typ 300 SL". Die innen hohlen Plastikräder
sind weiß und mit "Dunlop" beschriftet, die Radkappen aus silbernem
Blech mit Sternprägung aufgesetzt. Der Auspuff enthält eine Art
"Tröte", die sich bei entsprechendem Druck auf das Modell "schaurig
schön" bemerkbar macht. Putzig.
Georgia (JP)"Georgia Company" ist mal wieder kein Hersteller, sondern ein zu Coca Cola Japan gehörendes Unternehmen, welches sich auf den Vertrieb von kaffeeähnlichen Erfrischungsgetränken spezialisiert hat. Als Werbegag packte Georgia etwa zu Jahresbeginn 2007 Mercedes-Modellautos eines unbekannten Herstellers im Maßstab 1:100 in runden Weichplastikboxen mit Klarsichtdeckel auf die in Dosen abgefüllten Getränke. Darunter befand sich neben einem roten 230 SL und diversen Nachbildungen neuerer Mercedes-Modelle auch ein Flügeltürer im üblichen Silbergraumetallic. Das sehr formschöne und für die geringe Größe detailreiche Modell ist verglast und besitzt eine schwarze IE mit erkennbarem Lenkrad. Mit in der Box befindet sich ein kleines gefaltetes Infoblättchen mit japanischer Betextung.Gescha (D)Gebrüder Schmidt, Hersteller großer Weichplastikmodelle eines Hardtop-Roadsters (ca. 1:16).Das renommierte Unternehmen wurde 1971 an die Conrad GmbH verkauft. Bisher habe ich keine definitiven Beweise für die Existenz eines 300 SL von Gescha. Möglichweise basiert dies auf einer Fehlinterpretation des "Geobra"-Schriftzugs, den man leicht als "Gescha" lesen kann. Jedenfalls geschieht diese Verwechslung immer wieder bei Ebay-Anbietern - bisher handelte es sich bei allen angeblich von "Gescha" stammenden Modellen um solche von --> Geobra. Giant (HK)Ca. 1:60 (7,6 cm Länge) kleine Modellautos aus einer weichen, fast wabbligen Kunststoffmasse, darunter ein Exemplar, welches man getrost als stilisierte Nachbildung eines W 198 Roadster betrachten könnte (wobei auch eine gewisse Portion Porsche nicht zu verleugnen ist). Die fehlenden Lanzetten über den Radhäusern verleihen dem Exemplar einen Hauch W 194 Spider. Die Doppelsicke in der Motorhaube und die Form der Heckpartie schreien jedenfalls klar "300 SL". Das mir bekannte Exemplar ist blau, die Räder bestehen aus schwarzem Plastik, befestigt auf durchgesteckten, gequetschten Drahtachsen ähnlich den frühen Wiking.1:18-Modelle des Flügeltürers, Kleinserie (auf --> Bburago-Basis gesupert). Zwei silberne Coupés sind mir bekannt, beide in Bburago-Originalkartons, ein Modell mit Startnummer (SN) 7 (Le Mans 56), das andere mit SN 205 (Mille Miglia 96, Fahrer Heck). Giordano Art (IT) Roadster, 1:16, Pappe. Vermutlich Ableger von Giordani, Hersteller von Kinder-Tretautos (50er - 70er Jahre). Keine weiteren Informationen verfügbar (Quelle: Modell-Register). Gherzi (IT)Ultrasimple und billige 1:43-Plastikmodelle (Sandkastenautos) mit einteiliger Karosserie sowie eingeklipsten Plastikachsen mit aufgesteckten weißen Rädern. Die mir nur von Fotos bekannten Modelle sind voller Gießgrate und in erster Linie an der halbwegs gelungenen Karosserieform und den gravierten, bis ins Dach reichenden Türspalten als 300-SL-Flügeltürer zu identifizieren. Die Fenster sind unverglast durchbrochen. Eines der Exemplare auf den Bildern ist blau, das andere grün, und vermutlich existieren weitere Farben.Goebel (D)In der "Crystal Collection" steuert die Fa. Goebel einen weiteren Glas-Flügeltürer bei. Das 11,5 cm (ca. 1:40) lange Modell thront auf einem Block aus mattiertem Bleikristall, in dessen Boden der Herkunftsnachweis "Goebel / Germany" graviert ist. Weitere Aufkleber nennen das Vorbild und die "Goebel Crystal Collection". Das Modell kam 1991 auf den Markt. Bekannt ist auch ein Werbemodell, bei dem sich "Ihr Autohaus Cottbus" per Gravur im Sockel verewigt hat.Göde (D)Vertriebsfirma für allerhand Sammlerschnickschnack wie Münzen, Medaillen, Telefonkarten usw. usf. mit seinerzeit massivstem Ausstoß an postalischen Reklamesendungen. Im Angebot gab es u.a. 300 SL-(Sonder)Modelle von --> Solido und --> Bang.Goldor (?)Ein weiteres Keramikmodell, hier ein Flügeltürer aus recht originalgetreu und detailliert ziselierter Form, gebrannt mit Glasur. Das Dach ist ausgeschnitten, um eine Nutzung des hohlen Inneren zu ermöglichen, vermutlich als Pflanzgefäß gedacht. Die Bodenplatte trägt lakonisch den Schriftzug "Goldor" - weiß jemand mehr über diesen Hersteller?Weißmetall-Bausatz des Flügeltürers in 1:43 aus Radlett (nordwestlich von London), ähnlich den Modellen von etwa --> Walldorf, --> Tin Wizard oder --> Plumbies. Das Modell erschien laut eines goldfarbigen Aufklebers in einer Serie "Classic Car Kits", trägt die Katalognummer 55 und kam in einer dreifarbig bedruckten, modellneutralen Kartonfaltschachtel inclusive einer mehrseitigen hektografierten und sehr ausführlichen Beschreibung des Vorbildfahrzeugs. Graupner (D) RC-Flügeltürer in 1:5 mit Verbrennungsmotor; RC-Flügeltürer in 1:10 mit Elektromotor (Bestellnr. 5015); Lexan-Karosserien unlackiert (transparent). Grell (D)Grell ist hierzulande bei Modellautosammlern als Urheber sog. Biertrucks bekannt und damit "Werbemittelproduzent" im Auftrag diverser Firmen, darunter vor allem Brauereien. Die eigentliche Herstellung der Modelle erfolgt wie heute zumeist üblich in fernöstlicher Auftragsfertigung. Bis dahin konzentrierte sich die Modellautopalette zumeist auf LKW im Maßstab 1:87, doch 2004 hat die Bitburger Brauerei auch eine 1:43-Serie ("Bitburger Classic Cars Edition") von legendären PKW und Sportwagen in Auftrag gegeben, darunter, wir ahnen es schon, einen 300 SL Flügeltürer (BP-Beschriftung "Mercedes Benz / 300SL Wing Door"). Hergestellt wurde die Modelle in Hongkong von --> HighSpeed. Neben dem Produzenten-Namen ("Grell-Modell") hat sich auch der Hersteller auf der Unterseite verewigt. Auf der Haube des 300 SL quer aufgebracht findet sich das goldfarbene Logo des in der Eifel ansässigen Bierbrauers. Front- und Heckstoßstange ziert ein Kennzeichen mit der schwarz auf weiß angebrachten Beschriftung "BIT - TE 2", wobei die "2" für die Modellnummer des 300 SL in der bisher fünf Modelle umfassenden Serie steht (weitere Modelle sind ein VW Karmann Ghia, ein Chevy Bel Air 57, eine E-Type und ein Shelby AC Cobra). 2005 kam ein zweites baugleiches, jedoch andersfarbiges Exemplar für die Fürstenberg-Brauerei hinzu, und auch 1:87-Modelle des Flügeltürers sowie des W 194 von HighSpeed kamen für mehrere Brauereien, darunter eine Mille-Miglia-Serie für Bitburger, mit ins Auftragsbuch von Grell. Prost!Grippers (USA)US-Verkaufsverpackung eines billigen Grabbeltisch-Flügeltürers in 1:38 mit Rückzugsmotor, siehe --> Bauer bzw. --> M.C.Toy.Gülpen (Manufaktur Robert Gülpen) (D)Der in Prien am Chiemsee ansässige Hersteller produzierte eine Kleinserie (Auflage 50 Expl.) eines 300 SL Roadster im Maßstab von ca. 1:15 (30 cm lang) aus massivem 925er-Sterlingsilber. Die Sitze des etwa zweieinhalb Kilogramm schweren Handarbeitsmodells sind mit rotem original Mercedes-Benz-Leder bezogen, die Rücklichter aus Rubinen gefertigt. Türen und Hauben können geöffnet werden und geben Einblick ins detaillierte Interieur. Zu dem in einem Alu-Sicherheitskoffer ausgelieferten Edelmodell erhält der Käufer ein Echtheitszertifikat sowie eine Foto- und Videodokumentation des Herstellungsprozesses. Das Modell kostet....ach, wer sich das leisten kann, fragt nicht nach dem Preis. Otto Normalverbraucher kriegt dafür einen guten Gebrauchtwagen.Gui, Pierre (FR)Frühe Tretauto-Nachbildung des 300 SL Roadster aus der Werkstatt des französischen Tretauto-Herstellers Pierre Gui. Das silbergraue Modell mit roten Sitzen wirkt etwas kantig, dafür aber auch eleganter und schlanker als die aktuelle Version von --> Toys Toys. Entstanden ist der seltene Roadster ca. 1958 - 1960. Die Produktion von Gui ging später an die Firma EDF (Etablissement Devillaine Frères) über, und diese wiederum an --> Triang. Hier ein Foto. Dieses Modell wurde zuvor in der --> UDO-Liste unter Roadster Nr. 13 geführt.Guisval (SP) Liste! Sehr schöne Roadster aus Metall in verschiedenen Farben mit oder ohne Hardtop, ca. 1:30, in Deutschland früher im Verkaufsprogramm des DB-Museums (heute --> MBCC).
Gunze Sangyo (JP)Flügeltürer-Plastikbausatz in 1:24, Bestellnummer FG-243, aus einer Serie "Mastered Modeler". Daneben vertrieb Gunze Sangyo auch den Revell-Bausatz Nr. 7132 (Flügeltürer) in kaum veränderter Packungsbedruckung, lediglich die Revell-bezogenen Logos und Nummern wurden gegen die entsprechenden von Gunze Sangyo ausgetauscht (Nr. RG-102:2500).Hammer (D) Liste!Von Hammer gab es ca. 1:90 große stilisierte Plastikmodelle des W 194 Renn-300 SL von 1952, sogenannte Groschenautos, in diversen Varianten und Farben. Wer die finden will, muß ausführlich die Grabbelkisten auf Börsen durchforsten - so etwas hielt früher niemand für aufhebenswert. Die Modelle des W 194 unterscheiden sich von den bekannteren und häufiger anzutreffenden Plastikmodellen des bekannten Herstellers vor allem dadurch, daß sie kleiner sind und nicht das Hammer-typische weiße Dach-Bauteil haben, auch fehlt ihnen das Hammer-Logo - sie sind ungemarkt. In den späteren Modellreihen gab es auch keinen 300 SL mehr, sondern lediglich den 190 SL. Detaillierte Beschreibung und Foto der Hammer-W 194 siehe Liste.(Anmerkung: Diese Modelle wurden aufgrund einer Fehlidentifikation hier lange Zeit als "Koho"-Modelle geführt.) "Happy People" ist die Marke eines Spielwaren-Vertreibers. Hier gab es mal einen fernöstlichen Flügeltürer aus Metall mit beweglichen Türen, ähnlich --> Tomy. Importeur ist die Fa. M. Klein & Co. GmbH, Bremen. In den USA wurde dieses Modell in einer Blisterpackung mit der Beschriftung "PaceSetter" verkauft. Später wurde der von --> New Ray bekannte Billig-Bausatz des W 194 Spider mit Carrera Panamericana-Decals und SN 6 unter dem "Happy People"-Logo angeboten. Hasegawa (JP)Der bekannte Modellbausatz-Vertreiber hatte - zumindest in den USA - auch ein 300 SL Coupé in 1:32 im Programm ("Super Detail Model"). Dabei handelt es sich um das gleiche Modell, welches auch von --> Tomy vertrieben wurde, erkennbar u.a. an der identischen Fahrzeugabbildung auf der Packung (mit Nummernschild "H 71 - 2505"). Mit öffnenden Flügeltüren und Motorhaube.Heller/Humbrol (FR/GB) Liste! Von Heller gab es einen Kunststoff-Bausatz des Flügeltürers in 1:24 (frühere Version unter Nr. 712 "in einem Karton mit sehr schöner, fein gezeichneter Aufmachung - Künstler-Signatur J. Blanche", spätere Version mit Foto unter der Nr. 80712, auch bekannt Nr. 80725) sowie auch einen Bausatz in 1:16 (?). Eine identische Version des 1:24-Bausatzes in anderer Verpackung wurde von --> Airfix vertrieben. Heritage Mint (USA)Amerikanische Sonderausgabe eines silbernen --> Bburago-Flügeltürers in eigener Verpackung, 1:24.Herpa (D) Liste! Herpa hat 1997 das ehemalige --> Monogram Exacts-Modell in sein Programm übernommen (1:87, Kunststoff mit Metall-Bodenplatte, produziert von Pat-Mor/China). Inzwischen sind mehrere Farbvarianten erschienen; alle Herpa-Versionen sind deutlich erkennbar an der immer schwarz gefärbten B-Fenstersäule. Foto hier. HighSpeed (CHN) Liste!Hersteller aus Hongkong, der in Konkurrenz zu --> Hongwell den Markt der preiswerten und dennoch detaillierten Modelle in 1:43 und 1:87 aufmischt. HighSpeed stellt Werbemodelle für den Werbemittelproduzenten --> Grell her, der die Modelle wiederum im Auftrag der Brauereien Bitburger und Fürstenberg aufbereitete. Weitere 300 SL von HighSpeed sind Flügeltürer und Roadster in 1:87, in Deutschland von --> Schuco unter eigenem Label (Bodenplatte gemarkt) vertrieben, in den USA zunächst von --> Model Power, später von --> Malibu, in anderen internationalen Märkten hingegen von HighSpeed selbst, sowie ein W 194, welcher zusammen mit einem Flügeltürer in Mille-Miglia-Ausstattung in zwei Verpackungsvarianten für die Kooperationspartner Mercedes Benz Classic und Bitburger 2005 auf den Markt kam. Bisher sind HighSpeed-Modelle in Deutschland offiziell lediglich via Grell und Schuco erhältlich.Hardtop-Roadster, 1:24, Kunststoff, ca. 1965, Bestellnummer 107. Etwas dünn ausgeformte Karosserie, eigenartig rund geformtes Klarsichthardtop, im Stil der --> Tekno-Hardtops im Dachbereich von innen geschwärzt. Stilisierte verchromte Speichenräder, weiße Inneneinrichtung, angesetzte Stoßstangen, Scheinwerfer mit Chromringen, Friktionsantrieb an der Hinterachse. Bekannt sind Karosseriefarben in himmelblau und verkehrsrot. Die Modelle waren wohl ursprünglich mit Rennaufklebern versehen, diese fehlen jedoch bei bespielten Fahrzeugen meist ganz oder teilweise. Höfler / Jean (D) Liste! Von Johann (daher leitet
sich der Name "Jean" ab, unter dem die Marke auch firmierte) Höfler
gab es ein stilisiertes, lithografiertes Blechmodell (rot, ca. 15 cm).
Eine Replica, zunächst von Tucher & Walther, mit verschiedenen
Farbvarianten des Fahrzeugbodens und der Räder war vor einiger Zeit
günstig zu erwerben. Darüberhinaus produzierte Höfler unter
dem Namen Jean diverses Kunststoffspielzeug, darunter auch einen Flügeltürer
in ca. 1:75 in diversen (Farb-)Varianten (bisher Nr. 17 in der --> UDO-Liste).
Seit 1968 firmiert Höfler unter "BIG-Spielwaren" und existiert noch
heute. In Frankreich wurde das abgebildete Höfler-Blechmodell oder
aber dessen Replica eventuell von einer Firma "Joyax" vertrieben.
Coupé aus Altenstadt, in der Serie --> Magic Cristal, 24%-Bleikristall (PbO) in 1:18, 1:24 und 1:43. Hofbauer war der Vertreiber, herstellt wurden die Modelle in der --> Anna-Hütte, die wiederum Glas-300 SL auch unter eigenem Namen vertrieb (und 1994 in Konkurs ging). Das 1:24-Modell wurde lose auf einer schwarzen Holzplatte ausgeliefert und ist innen (von unten) komplett mattiert (im Gegensatz zum Leonardo-Modell, welches nur teilweise mattiert ist). Das 1:43-Modell gibt es in einer Version mit goldenem Grill und goldenen Stoßstangen aus Kunststoff. Bei losen, unverpackten Modellen ohne Aufkleber eventuell durchaus Verwechslung mit Glasmodellen anderer Hersteller möglich. Da Hofbauer auch für --> Franklin Mint produzierte, stammt vermutlich der entsprechende Glas-Flügeltürer mit goldenen Applikationen aus der Oberpfalz. 1996 ging auch Hofbauer in Konkurs, die Serie der Magic-Cristal-Modelle wird seitdem von --> F. X. Nachtmann weitergeführt. Hongwell (CHN) Liste!Hongwell, fernöstlicher Spielzeughersteller, produziert bergeweise preiswerte 1:87-, 1:72- und 1:43-Modelle. Dabei vertreibt Hongwell die Modelle teilweise unter eigenem Namen in einer Serie "Cararama", in Deutschland u.a. über den Importeur --> Bauer, zu großen Teilen werden aus der Produktion jedoch Fremdanbieter bedient. Normalerweise sind die Modelle auf der BP und der Verpackung bzw. dem Sockel der PC-Vitrinen mit dem Hongwell-Logo, einem geschwungenen "h" gemarkt, die für --> Schuco (Serie Junior Line) hergestellten Modelle tragen jedoch den Schuco-Schriftzug. Für den Tchibo-Merchandiser TCM wurden auch ungemarkte Modelle hergestellt. Die Ehre, auf dieser Homepage erwähnt zu werden, verdiente sich Hongwell mit zunächst diversen Varianten des 300 SL W 194, später sind W 198 Flügeltürer und Roadster hinzugekommen. Die Modelle werden bei fast allen Vertreibern sowohl solo als auch in größeren Displaykartons (Gift Sets) mit einem oder mehreren anderen Modellen angeboten. Neben Schuco und TCM zählen in Deutschland u.a. Kidz Only (Hertie-Hausmarke), Columbus (Rewe-Hausmarke), Dickie, Troll und Toy Company zu den Vermarktern, die Hongwell-Modelle unter eigenem (Verpackungs-)Namen vertreiben.Hubley (USA) Liste! Der US-Hersteller aus Lancaster,
PA (gegr. 1892) verkaufte einen Hardtop- (Kat.Nr. 153-K) und einen Roadster-Bausatz
(Kat.-Nr. 152-K) in 1:24, Material Kunststoff, (153-K Karosseriespritzling
weiß), produziert ab 1960. Die Verpackung der Hardtop-Version ziert
die Zeichnung eines roten Hardtop-Roadsters mit der Startnummer 27 beim
Boxenstopp eines Speedway-Rennens. Die Beschriftung preist einen "Mercedes
300 SL - Customizing Kit by Hubley", wobei der Bausatz als "4 Way Kit"
bezeichnet wird. Der ähnlich betextete Karton der offenen Version
zeigt einen etwa bronzefarbenen Roadster in Fahrt, im Hintergrund ist der
Eiffelturm zu sehen. Eine spätere Sparversion des Hardtop-Bausatzes
verzichtet auf den bedruckten Pappkarton und ist schlicht in einen Klarsicht-Beutel
mit Pappstreifen-Verschluß gepackt.
Coupé aus Blech in 1:32 von Hubert Kienberger, Nürnberg, ca. 1962. Wie früher besonders beim Blechmodell häufig üblich, handelt sich mal wieder um einen schwer identifizierbaren SL-Zwitter. Die Form ist relativ knubbelig und gerundet, keinerlei Bedruckungen deuten Karosseriedetails wie Motorhauben-Sicken, seitliche Kiemen oder Speere über den Radhäusern an (man könnte mit der Form auf problemlos einen Porsche 356 darstellen). Die Türausschnitte sind gezeichnet wie beim Roadster oder 190 SL, das Dach könnte sowohl Coupé als auch Hardtop andeuten. Die Form ist geschlossen, die Fenster samt Insassen farbig auflihografiert, der Grill ist eindeutig ein SL-Grill, die Scheinwerfer hochformatig wie beim Roadster. Die Räder kommen aus der Bodenplatte und sind von der Seite oder oben nicht sichtbar. Auf der rechten Seite befindet sich eine Schlüsselöffnung für einen Federaufzug. Das mir nur von einer Abbildung bekannte Modell ist rot. Hsiang (Taiwan)Bburago-ähnlicher Plastik-Flügeltürer in 1:18 mit ferngelenktem Elektroantrieb, Modell in rot bekannt. Türen und Hauben können geöffnet werden, die Batterien sind im Kofferraum untergebracht. Der On-Off-Schalter befindet sich auf dem mit "Made in Taiwan" beschrifteten Unterboden, und auf allen vier Reifen steht "Hsiang" - wahrscheinlich der Hersteller/Vertreiber. Die Lenkung des Modells erfolgt simpel über ein kleines mittig angebrachtes Rad (auch als "mystery action" in die Modellautogeschichte eingegangen).Roadster, 1:24, Kunststoff, Hardtop, unverglast, Slotracer. Etwas merkwürdige Antriebskonstruktion, aber sehr schöne Karosserie. Ein Modell in weiß mit roten Anbauteilen (Scheinwerfer, Grill, Stoßstangen) sowie ein Exemplar in rot mit weißen Anbauteilen bekannt. Die Modelle wurden (u.a.?) im Set zusammen mit einer elektrischen Rennbahn (Schienen- statt Slot-Konstruktion) angeboten und trugen zusätzliche Rallyestreifen längs der Wagenmitte übers Dach, die heute meist abgebröselt sind. Foto hier. Welche Rolle dabei Ideal/ITC spielt, ist etwas unklar. Wie jeder Slotracer-Fachmann weiß, können Karosserien und Chassis durchaus von verschiedenen Herstellern stammen. Gemarkt mit "Ideal/ITC" sind im vorliegenden Fall nur die Chassis, die Karosserien hingegen nicht, und diese beiden Hauptkomponenten sind nur miteinander verschraubt. Die Karosserien wiederum bestehen auch aus trennbaren Teilen, sowohl Stoßstangen, Heckleuchten und Frontscheinwerfer als auch das Hardtop sind abnehmbar zusammengesteckt. Besonders die Stoßstangen sind sehr filigran, und selten findet man daher gebrauchte und dennoch unbeschädigte Fahrzeuge. Vermutlich konnte man die Karosserien ("Body") auch einzeln kaufen, ob sie in dieser Form dann von Ideal/ITC kamen, ist unklar. Die in den 40er Jahren in New Jersey gegründete Firma wurde später von Tyco übernommen, der Markenname verschwand. Iges/Jges (DDR) Liste! Auch der Realsozialismus
zeigte sich vom 300 SL beeindruckt: Ein zwischen 1954 und 1962 in Thüringen
in diversen Farbvarianten entstandenes stark stilisiertes Modell aus Kunststoff
in ca. 1:80 und mit der Bestellnummer 908 sorgte für Spielspaß
in DDR-Kinderstuben. Die in Theuern (in der Nähe von Sonneberg) angesiedelte
und nach dem Gründer J. G. Escher benannte Firma stellte eigentlich
Schiefer-Erzeugnisse und Schleifmittel her, ab 1949 kamen als Nebenprodukt
Modellautos im angenäherten HO-Maßstab hinzu. Als Werkstoff
für die Karosserien diente Melamin-Formaldehyd, welches nicht in Formen
gespritzt, sondern als Pulver in der Form unter hohem Druck gepreßt
wurde, wodurch die ungewöhnlich dicke Wandstärke der Modelle
entstand. Die Räder hingegen sind aus Bakelit (Phenol-Formaldehyd).
1954 wurde JGES als "VEB Preß- und Schleifmittel" verstaatlicht (die
Herstellerinformationen verdanke ich www.plastikauto.de).
Ilario (FR) Liste!Hersteller Ilario aus dem französischen Ort La Balme de Sillingy produziert in der Serie "Contact" u. a. Resine-Kleinserienmodelle des W 194 im Maßstab 1:43 in verschiedenen Ausführungen. Die mit Fotoätzteilen fein detaillierten und handgearbeiteten Fertigmodelle sind mit Preisen um 150 Euro herum nicht gerade billig, aber schön anzusehen.Industria Argentina (ARG) Liste!Geschlossener (Hardtop) Weichplastikroadster, Kopie der Modelle von --> Geobra. Siehe auch --> Gaby und --> Maci.Ingap (IT) Liste! "Hier gab es einige stilisierte Flügeltürer aus Plastik in ca. 1:72." Diese hier früher allein stehende, etwas dröge Formulierung haben die aus Italien stammenden Ingap-Modelle wirklich nicht verdient. Die Formgebung ist zwar reichlich krude, das meist lackierte Plastikmaterial ausgesprochen billig aussehend, doch wie die meisten Groschenautos aus dieser Zeit (Ende 50er/Anfang 60er) strahlen sie einen merkwürdigen Charme aus. Heute würde man das Trash-Kultur nennen. Der Firmenname steht für "Ind. Naz. Giocattoli automatici, Padova (Padua)". Invicta (SP)Ultraseltene, aus Spanien stammende 60er-Jahre-Kopien der --> Quiralu-Flügeltürer, mit etwas schmalerem Heck und anderer Bodenplatte; Modelle in ca. grau und in blau bekannt, weitere Farben wahrscheinlich. Die Originalverpackung ist eine einfach Faltschachtel mit einer Modellzeichnung auf gelbem Hintergrund, Beschriftung "MERCEDES - BENZ / Tipo 300-SL" sowie auf der Seitenlasche "MERCEDES 300 S.L. / JUGUETES INVICTA". "Invicta" heißt auf deutsch "unbesiegt". Das gilt zumindest nicht für die weißen Kunststoffräder, die unter dem Gewicht der dickwandigen Gußkarosserie im Lauf der Jahre regelrecht zerquetscht werden.Imit' Toys (Andorra) Liste!1:43-DieCast-Flügeltürer im Stil der alten --> Märklin- bzw. --> Quiralu-Coupès, diesmal aus dem nicht gerade für eine ausufernde Spielzeugindustrie* bekannten Pyrenäenparadies Andorra. Die Firma, im Dezember 2001 von Jean-François Consille gegründet, hat sich die Produktion von Modellautos im Stil der frühen Dinky-Modelle auf die Fahnen geschrieben. Das erste Produkt war ein grüner Renault R 4.Auffällig ist die gewaltige Materialstärke des Gußmetalls, die dem 10-cm-Flügeltürer einen gewichtigen Auftritt verschafft. Dazu passend der dicke Lackauftrag, der die Form-Gravuren beinahe vollständig ausfüllt. Die ebenso massiv gegossene und lackierte Bodenplatte trägt den Hersteller-Schriftzug sowie neben der Bestellnummer "54 O" die Zeilen "MERCEDES 300 SL / MADE IN ANDORRA". Die unregelmäßige Prägungstiefe der Buchstaben könnte darauf hindeuten, daß sie per Hand in die Form eingeschlagen wurden. Angeboten werden die hierzulande sehr teuren Modelle in einer einfachen, aber stabilen, vierfarbig auf gelbem Hintergrund bedruckten Faltpappschachtel im Retro-Design (Foto). *Ach ja, und der "Imit' Toys"-300 SL ist ja auch kein Spielzeug, wie die Schachtelbedruckung warnend vermerkt: "THEY ARE NOT TOYS and they are not to be used by children under fourteen years of age". Irco (JP)Dem Hersteller Irco kann ich sicher - da die Bodenplatte gemarkt ist - nur ein Modell zuordnen. Es handelt sich um einen Flügeltürer, ca. 1:27 (17 cm lang), rot lackierte Karosserie, schwarze Bodenplatte; angesetzt sind Kühlergrill, vordere und hintere Stoßstange, Scheinwerfer und Windschutzscheibenrahmen (mit klarer Cellon-Scheibe); am Boden direkt vor hinterer Stoßstange geprägt IRCO JAPAN; Friktion Hinterachse (durch einen Papp-Einbau als Resonanzverstärker soundmäßig aufgehübscht); Gummiräder mit vernickelten Radkappen im „Speichendesign“.Darüberhinaus existieren weitere ungemarkte Flügeltürer, die angeblich von Irco stammen sollen: Maßstab ca. 1:36 (ca. 13 cm); einfache, stilisierte Ausführung mit durchbrochenen Fenstern ohne Scheibeneinsatz; Blechradkappen mit auffälliger sternförmiger Lithografie und Gummireifen; Friktionsantrieb Hinterachse. Es scheint bei diesen Modellen zwei Varianten des Grills zu geben: bei einer ist der Grill um den Stern herum schwarz hinterlegt und wirkt daher auf Bildern wie durchbrochen, bei der anderen fehlt diese Hinterlegung - Grill samt Stern sind komplett silbern. Außer dem Stern sind noch die Frontscheinwerfer, Stoßstangen und der Frontscheibenrahmen als silberne Anbauteile ausgeführt. Der angelaschte Blechboden ist schwarz lackiert. Es sind Modelle in blau, rot und hellem türkis bekannt. Eines dieser Modelle ist bekannt in einer Karton-Stülpschachtel mit farbig bedrucktem Oberteil. Die Deckelseite ziert eine Zeichnung des Flügeltürers (im Gegensatz zum Modell sieht man hier die seitlichen Luftaustrittsöffnungen), und ist beschriftet mit der Bezeichnung "SL Benz". Der Karton trägt ein Logo mit den Buchstaben S und T aufeinanderliegend im Kreis. Man könnte also denken, der Hersteller hieße "ST" oder "TS", aber dazu fand ich im Internet folgendes: "ST also refers to the Japan Toy Association's 'ST Mark' standard of voluntary toy testing established in 1971. The appearance of this logo on toy boxes in the 1970's and 1980's led to the misconception that those toys were officially branded 'ST.'" Weitere Informationen über Irco und ST/TS nehme ich gerne entgegen! In der Bildergalerie gibt es eine Seite, auf der Beispiele der gemarkten und der ungemarkten Modelle gegenübergestellt sind. Irwin (CAN) Liste!45 cm (ca. 1:10) langer dunkelgrüner oder roter Plastik-Roadster. Das Modell mit beigem Innenraum war vermutlich im Gegensatz zur amerikanischen Variante von --> Mattel (hier gibt's auch ein Foto) ab Werk ohne Frontscheibe, während diese bei der türkisfarbig mit weißem oder rotem Innenraum gestalteten amerikanischen Barbie-Version im Lauf der Jahre gerne mal abhanden gekommen ist. Das Mattel-Modell verrät neben der Herstellerbezeichnung auf der Bodenplatte sogar das Produktionsjahr (1964), die mit "Irwin" gemarkte Variante bleibt hier jedoch schweigsam, sodaß es schwierig ist zu bestimmen, welches der beiden das Ursprungsmodell ist.Irwin ist ein kanadischer Spielzeughändler/-importeur. Man findet ihn, was 300 SL-Modelle angeht, auch verewigt bei --> Joal und --> Corgi ("Corgi-Junior"), deren ein oder anderes Modell er vertrieben oder evtl. auch mitproduziert hat. Ishida (JP)Siehe --> KSG.Italeri (IT) Liste! Hersteller von Plastikbausätzen, hatte auch den 300 SL in verschiedenen Ausführungen und Maßstäben im Programm. In den USA wurden Italeri-Modelle in anderen Verpackungen unter dem Namen --> Testors verkauft. Ixo (CHN) Liste!Marke des Modellauto-Hersteller Sonic International Toys Ltd. aus Shenzen in der Nähe von Hongkong. Seit 2006 mit im Angebot sind 1:43-Modelle des 300 SL W 194 - im Moment sind mir bekannt ein neutrales Modell in metallic-silbergrau mit großen Flügeltüren sowie eine Nachbildung des Le-Mans-Siegers von 1952 mit Startnummer 21 - sowie des W 198 Flügeltürers. Der W 194 in Le Mans-Ausführung erschien in zwei Ausgabevarianten: zum einen in einer regulären Ixo-Verpackung, zum anderen als "Kiosk-Modell" des spanischen Vertreibers Altaya. Diese Modelle werden in Frankreich an Zeitschriften-Kiosken vertrieben, in diesem Fall (wie wohl üblich) in einer Cellophan-Tüte, die neben dem in einer Vitrinenbox steckenden Modell ein 16-seitiges großformatiges französischsprachiges Infoheft über Vorbild und Miniatur enthält. Das Heft über den W 194 mit Startnummer 21 ist Teil 66 einer Reihe "Les plus belles voitures des 24 Heures Du Mans". Zusätzlich sind die limitierten Modelle über eine dem Heft beiliegende Karte numeriert - mein Exemplar trägt die Nummer "AA2540", was auf eine vergleichsweise hohe Auflage schließen läßt. Die Standard-Ixo- und die Altaya-Version lassen sich äußerlich an der Bedruckung der Sockelplatte der Vitrinenbox unterscheiden: bei Altaya steht hier zuerst der schräggestellte Schriftzug "24 Heures Du Mans"; beim Blick auf die Inneneinrichtung fallen beim Ixo-Serienmodell mehr Details wie Sitze mit kariertem Stoffmuster sowie der ansonsten rote Innenraum ins Auge, während bei der Altaya-Variante außer dem Lenkrad alles im Dunkel versinkt.Das silbergraue W 198 Coupé kommt in einer der üblichen Vitrinenboxen, der schwarze Display-Umkarton trägt ein orangefarbenes IXO-Logo. Das Modell macht einen soliden Eindruck und ist mit Fotoätzteilen detailliert ausgerüstet. Die offene (fehlende) Seitenscheibe auf der Fahrerseite gewährt den Durchblick auf die rot gehaltene Inneneinrichtung, die allerdings bis auf Lenkrad und Innenspiegel wenige Details aufweist. Türen und Hauben lassen sich nicht öffnen - der meiste Aufwand wurde in die äußeren Feinheiten gesteckt. Gummi-Coupé in 1:18. Keine weiteren Informationen verfügbar (Quelle: Modell-Register). Jaya (?) (Quelle: Modell-Register). Wahrscheinlich ein Schreibfehler - gemeint sein dürfte --> Paya. Siehe dort. JayLand (?)Flügeltürer (Coupé); ca. 1:15; Handarbeitsmodell aus Blech; blau (ca. RAL 5003), unverglast; öffnende Türen; relativ grob aus starkem Blech gedengeltes mit großen Spaltmaßen und in einer Art "Wischtechnik" bemaltes Modell; schwarze Bodenplatte; rudimentäre Inneneinrichtung; schwarzes, drehbares 3-Speichen-Lenkrad; angelötete Anbauteile in blau: Fensterrahmen, Lanzetten, Dach-Entlüftungsöffnungen; Rundinstrumente auf Armaturenbrett, in silber: Frontgrill, Stoßstangen, seitliche Entlüftungskiemen, Belüftungsgitter vor Frontscheibe, (Bügel-)Türgriffe, Felgen/Radkappen; in rot: Blinker und Rückleuchten-Einheit; OVP (falls vorhanden) schlichter hellbrauner Pappkarton mit Schaumstoffeinlage, in dunkelbraun bedruckt mit Abbildungen weiterer Artikel dieses Herstellers (Schiffe, Flugzeuge, Autos pp.). Der Name "JayLand" findet sich lediglich als Bodenaufkleber bei einem mir gemeldeten Modell (während ein anderes völlig ungemarkt ist) und ist daher sehr wahrscheinlich nur ein Vertriebsname, nicht aber der Hersteller. Wer kennt den Hersteller und/oder weitere Vertreibernamen? Dieses Modell stand zuvor in der --> UDO-Listeals Flügeltürer Nr. 31. Weitere eventuell aus der gleichen Quelle stammende Modelle ähnlicher Machart siehe in der UDO-Liste unter --> Flügeltürer Nr. 34, --> Roadster Nr. 34 und --> W 194 Nr. 7. Hier ein Foto des "JayLand"-Modells.Jean (D) Liste!Unter diesem Namen wurden billige Plastikmodelle von --> Höfler vertrieben, darunter auch Flügeltürer in ca. 1:75 (60 mm lang) in diversen Farben.Joal (SP) Liste! Roadster, 1:43, Metall, (vermutlich lizensierter) Nachbau der --> Tekno-Modelle bis hin zur Zusammensetzung der Einzelteile. Das Joal-Logo am Fahrzeugboden findet sich an der gleichen Stelle, wo sich auch Tekno verewigt hat. Allerdings ist der Innenraum-Einsatz bei Joal aus Kunststoff, die Felgen sind deutlich simpler gestaltet und die Bodenplatte ist schwarz (Tekno: crémeweiß). Ein spätes Joal-Modell des Roadsters mit Decals wurde von --> Irwin vertrieben. W 194, 1:43, Weißmetallguß-Bausatz. Auch in einer Serie "Èquipe" - vermutlich in Frankreich - auf den Markt gekommen. Kennzeichen dieser Modelle ist eine geprägte Nachbildung der Lederriemen, die bei den 52er-Renn-300 SL die Motorhaube zuhielten, sowie der völlig glatte, ungemarkte Wagenboden. Josch-Design (D)Das geht eher in Richtung Kunstgewerbe: Abgüsse des --> Wiking 300 SL in echtem Silber. Für jeden Josch-Guß muß eine Wiking-Karosserie dran glauben, Räder, Grill, Lampen, IE, Windschutzscheibe etc. werden wieder eingebaut. Aus unerfindlichen Gründen vertreibt der Post-Museumsshop solche Modelle (300 SL und Post passt irgendwie nicht zusammen), der Preis ist - naja, es ist halt Schmuck - recht happig. Unbestätigt: Evtl. hat es auch mal 300 SL-Schlüsselanhänger von Josch-Design gegeben.Joska Waldglashütte GmbH (D)Ein weiterer Hersteller von 300 SL-Glas-Standmodellen: Flügeltürer (Coupé), 10 cm lang (ca. 1:45), durchgehend klares, unmattiertes Glas. Die Firma ist - wie viele andere Kristallglashersteller - in Bodenmais im Bayrischen Wald an der sog. "Glasstraße" angesiedelt.Jouef (FR) Liste! Das Modell von --> Egger
(Slotracer 1:43, Roadster) in der Version von "Jouef für --> Playcraft"
(Bodenplatte) gebaut. Es gab eine offene Version und eine Hardtop-Version.
Eine bekannte gelb- bis orangefarbene Verpackung der Hardtop-Version war
von der Bebilderung her neutral gehalten, das enthaltene Modell wird nur
auf einer Stirnseite als "Mercedes 300 SL avec Hard Top" annonciert, die
Bestellnr. des Modells war "Ref. 353". Eine weitere Verpackungsvariante
- ebenfalls von einem Hardtop-Modell bekannt - stammt von Playcraft. Auch
diese ist modellneutral, in rot und schwarz bedruckt und zeigt neben dem
Text "Playcraft / Champion Motor Racing" eine gezeichnete historische Formel-Rennszene.
Lizenznachbau stilisierter
Blechmodelle von --> Niedermeier (nähere
Beschreibung siehe dort), in der Joustra-Variante teilweise mit Friktionsantrieb
oder Federaufzug, manche mit Fernlenkkabel. Mir bekannt ist ein Modell
in gelb ohne Antrieb, eins in hellblau mit Federwerk (mit Arretierungshebel
auf dem rechten Kotflügel) sowie ein weißes Exemplar mit rotem
Dach, Federaufzug und Fernlenkkabel (mit Aufzugsschlüssel-Öffnung
in der Fahrertür).
David. Dies der Name des Autors, Zeichners und Gestalters eines "Buchs", enthaltend 10 farbig gedruckte, vorgestanzte Modellbaubögen mit Automodellen, darunter auch ein 300 SL Coupé im Format etwa 1:16, zum Herausnehmen, Falten und Kleben. Das Werk ist erstmals erschienen 1991 by Running Press Book Publishers, Philadelphia/PA, USA und wurde 1992 auch in Deutschland bei Pabel/Arthur Moewig KG, Rastatt, in der Reihe V.I.P. (Very Important Paperbacks) verlegt. Keim (D) Liste!Keim war ursprünglich ein Blechspielzeug-Hersteller aus der deutschen Spielzeug-Hauptstadt Nürnberg, den vermutlich in den 60er/70er-Jahren des letzten Jahrhunderts das gleiche Schicksal ereilte wie die meisten deutschen Blechspielzeugproduzenten: Nach der Überschwemmung des Marktes mit billigen fernöstlichen Spielzeugen brach der Umsatz ein und die Firmen mußten schließen. Manche hielten sich noch eine Zeitlang durch den Umstieg auf preiswertere Plastikspielzeuge über Wasser. Wahrscheinlich aus dieser Zeit stammen von Keim offene Weichplastik-Roadster: etwas über 18 cm lang (ca. 1:24), zweiteilig und zweifarbig (Karosserie/Innenraum) zusammengesetzt. Der Herstellername ist in Art eines Logos auf der hinteren Kennzeichenfläche abzulesen (etwas schnörkeliger Schriftzug, der obere Schrägstrich des "K" ist bis zum Wortende verlängert ausgeführt).Englischer Vertriebsname für --> Clé (frz. für Schlüssel). Siehe dort. Kiko (BRA)Brasilianischer Spielzeughersteller oder -vertreiber. Zu seinem Programm gehörte eine vermutlich vor Ort produzierte Variante des Corgi-Junior-Flügeltürers - siehe --> Corgi-Liste.Die dänische Firma Kirk produzierte und vertrieb in den 70er Jahren (?) Kopien der --> Tekno-Modelle, darunter auch den 300 SL-Roadster. Bekannt ist zumindest ein Modell in hellblau und eines in anthrazitmetallic mit schwarzem Dach. Weitere Informationen gesucht! Plastikkit des Flügeltürers in 1:25. War unter der Katalognr. 3115 ab 1956 im Angebot. Wer weiß darüber mehr? Slotracer-Plastik-Kit des Flügeltürers in 1:24, Katalognr. 605, ab 1965. Der Bausatz war komplett bis auf den Motor ausgestattet, selbst eine Fahrerfigur lag bei. Kogure-Bausätze sind sehr gesucht, werden extrem selten angeboten und erreichen in Auktionen exorbitante Preise. Koho (D)Kürzel des deutschen Herstellers Koch & Hofmockel. Von Koho soll es 300 SL-Modelle gegeben haben, vermutlich den W 194 von 1952, welche das aber waren, ist bisher unklar (siehe auch --> UDO-Liste). Die hier zuvor als "Koho" aufgeführten Modelle sind von --> Hammer.Was Modelle des 300 SL angeht, war Kosuge produzierender subcontractor von --> Marusan. Beide Firmen haben sich auf den Bodenplatten verewigt. Beschreibungen siehe dort. KS, KKK (JP) Liste! KS (Konami Sangyo, auch KO, KKK, KST) bot ein Blech-Coupé mit Friktionsantrieb an, auch eine Luxus-Ausführung mit elektrischem Licht und Kabel-Fernsteuerung war erhältlich (1:24). Des weiteren stammt auch ein elektrisch angetriebenes Blechmodell (ohne Fernsteuerung) in roter und blauer Ausführung von KKK.
KSG (JP)Außer, daß die KSG-300-SL in mancherlei Hinsicht den Bandai-Modellen ähneln (bzw. gleiche Bauteile aufweisen), weiß ich über diesen Hersteller nicht viel. Von einem Exemplar ist bekannt, daß es in einer zusätzlich mit "Ishida" gemarkten Pappfaltschachtel verkauft wurde.Bekannt sind Roadster in rot, hellblau und ca. weiß, ca. 27 cm lang (etwa 1:16). Stoßstangen mit Hörnern, Zierleisten am Schweller seitlich und hinten seitlich zur Heckstoßstange, Kühlergrill, Scheinwerfer, Lüftungsgitter vor Frontscheibe, kleiner "Stern" vor Motorhaube sowie Frontscheibenrahmen sind silbern eingesetzt. Die Inneneinrichtung ist ebenfalls aus Blech und extra eingesetzt, zurückhaltend coloriert, hat ein fein gezeichnetes Armaturenbrett mit allen Armaturen und realistischer Tachometer-Abbildung. Die Modelle verfügen über Hinterrad-Friktion, die vier Gummiräder haben feine Blech-Radkappen, die auffallend jenen gleichen, die man auf manchen Bandai-Roadstern findet. Gleiches gilt für die Frontscheinwerfer-Einsätze mit ihrer Gitterstruktur. Auf dem angelaschten schwarzen Blechboden stehen in einem fast quadratischen Feld mittig geprägt "MERCEDES BENZ 300 S.L.", und er ist im Heckbereich gleich zweimal gemarkt: Einmal ein Kreis, darin "TE" unter dem linken Flügel eines größeren weiteren "T", darunter "MADE IN JAPAN"; und zum zweiten ein dickeres "T", um dessen senkrechte Mitte sich ein "S" schlingt, links davon "K", rechts "G", darunter "MAKER". Aus dem selben Haus könnte auch der --> UDO-Roadster Nr. 31 "Astro-Boy" stammen. Die Karosserie-Merkmale und die BP-Gestaltung - letztere jedoch ungemarkt - entsprechen denjenigen der KSG-Modelle, während die Radkappen und die IE völlig anders sind. Wer kennt KSG oder Ishida? Kyosho (JP) Liste! Verdient den Preis für das maßstäblich schlechteste 1:18-Modell der Neuzeit. Materialmäßig (Metall) schwere, solide Qualität, aber die Dimensionen des Flügeltürer-Modells sind völlig daneben - als ob der Wagen seitlich zwischen zwei Busse geraten wäre (ca. 1994 erschienen). Le Mans Miniatures (FR) Liste! Sehr schöne HO-Modelle des W 194 (diverse vorbildgetreue Ausführungen) aus Resine. Kamen Anfang der 90er wahlweise als Kit in jeweils zwei Ausführungen (lackiert oder unlackiert) oder als Fertigmodelle auf den Markt. Der Edel-Glas-Hersteller fand auch den 300 SL Gullwing edel genug (ca. 1:32, 1:24, 1:16 und 1:12(?), Kristallglas, 1987). Das vorliegende Modell ist 27,3 cm lang (ca. 1:16) und innen bzw. unten komplett mattiert, dadurch sehr hübscher Eindruck von Motor und Innenraum, durchschimmernd und gut plastisch erscheinende Details. Die anderen Maßstäbe kenne ich nur aufgelistet, bisher nicht verifiziert. Ohne Hersteller-Aufkleber Verwechslung mit diversen anderen Glasmodellen möglich. Leray Miniatures (FR)Französischer Kleinserienhersteller eines Vollguß-Standmodells des Flügeltürers aus irgendeinem Kunstharzgemisch ("platre"), zum Selbstbemalen; wurde seit 2008 regelmäßig über Ebay angeboten. Der Maßstab ist 1:43.Lincoln (HK)Siehe --> Hubley.Lindberg (USA) Liste! Bausatz-Roadster, ca. 1:32,
Kunststoff. Im Lauf der Jahre wurde das Modell in unterschiedlichen Verpackungen
und Bestellnummern verkauft, die Spritzform blieb jedoch unverändert.
Die Bausätze sind sehr simpel gehalten und bieten viele Möglichkeiten
zum "Supern". Die aufwendigste Variante kam mit einem "Gummimotor".
Linemar (JP/USA)Linemar (verm. von "Line Marx" abgeleitet) war eine Tochterfirma des amerikanischen Spielzeugriesen --> Louis Marx und für den Import und Vertrieb von Modellautos aus Fernost zuständig, darunter auch diverse 300 SL. Einer davon findet sich - da mir der eigentliche Hersteller bisher unbekannt ist - in der "UDO"-Liste als --> Roadster Nr. 23. Ein weiteres, deutlich kleineres und weit weniger detailliertes Roadster-Modell aus dem Linemar-Katalog, welches sogar ein Linemar-Logo auf der Bodenplatte trägt, ist in der Bildergalerie auf dieser Seite dokumentiert. Dazu noch eine Modellbeschreibung meines Gewährsmanns: "Sehr simpler Roadster in gelb lackiertem Blech mit schwarzem Boden (9,3 cm lang), angesetzt in vernickeltem Blech Kühlergrill/vordere Stoßstange (ohne Scheinwerfer!!!), hintere Stoßstange und Simpel-Blech-Windschutzscheibe (klein und blechern, ganz sicher undurchsichtig!), am Boden im Bereich der Vorderachse Prägung LINE MAR TOYS (letzteres als Logo im Kreis) JAPAN, Friktion Hinterachse, einfache Gummiräder."Li Hong Ji (CHN) / Remus Liste!Remus heißt ein Importeur, dessen Billigspielzeugprodukte aus meist chinesischer Produktion sich in Supermarktregalen finden. Darunter in einer Serie "Fun Line" Packungen mit je einer "Spielmatte" (Plastikfolie mit aufgedruckter Rennstrecke) und je einem Automodell, die in den USA unter dem Namen "Li Hong Ji" bekannt sind. Man hat sich's schon gedacht: darunter befinden sich auch bunt bedruckte ziemlich stilisierte 300 SL-Flügeltürer im Maßstab 1:66 (als "Good 934 F" im Modell-Register wegen eines gleichnamigen Decals sowie der auf die Bodenplatte geprägten Bestellnummer 934 F, siehe Liste Nr. 2). Ob Li Hong Ji der Name des Herstellers dieser Flitzer ist, kann man nur vermuten.Lionel (USA) Liste! Ca. 1:66 großer Slotracer-Roadster
(6,7 cm lang) mit und ohne Hardtop von guter Qualität (Kunststoff),
im US-Katalog damals als "open convertible" (ohne Hardtop) und "fastback"
(mit Hardtop) sowie dem Maßstab 1:87 (!) angepriesen. Preis damals:
$ 2,95. Lionel-Slotracer basieren auf dem japanischen --> Marusan-System,
Bodenplatte und Schleifer sind mit den japanischen Modellen nahezu identisch.
Lodela (?)Wer oder was auch immer "Lodela" ist - mit diesem Zusatz-Markennamen und -Logo existiert ein 1:24-Flügeltürer-Bausatz von --> Revell. Die Verpackung weicht in Format und Design deutlich von der ansonsten inhaltsgleichen Revell-Version ab. |
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